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Neurodermitis (Atopisches Ekzem)

Vorsorge

Schon bei Säuglingen spielt die Ernährung eine große Rolle. Konsequentes Stillen über vier bis sechs Monate ohne Zufüttern wirkt schützend hinsichtlich Allergien und Neurodermitis. Während dieser Zeit sollte sich die junge Mutter ausgewogen ernähren.

Ein wichtiger Risikofaktor ist Rauchen während der Schwangerschaft. Mütter können daher ihre Kinder vor einer Neurodermitis schützen, indem sie während der Schwangerschaft auf das Rauchen verzichten. Das gilt auch für die kommenden Jahre. Kinder, die in Familien mit Rauchern aufwachsen, haben ein höheres Risiko, eine Neurodermitis oder eine Allergie zu entwickeln.
Jugendliche mit einer Neurodermitis müssen bei ihrer Berufswahl Rücksicht auf ihre Erkrankung nehmen. Berufe, in denen die Haut viel mit Wasser, chemischen Produkten, Tieren, Mehl oder Pflanzenpollen in Berührung kommt, sind grundsätzlich nicht so geeignet. Am besten ist es, wenn der Teenager seinen Berufswunsch unter diesen Aspekten mit seinem Kinder- und Jugendarzt bespricht.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Nentwich

letzte Änderung: 20.03.2017