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AIDS bei Säuglingen & Kindern

Was ist AIDS?

AIDS_Erreger
HIV - das Humane Immunschwäche Virus

AIDS ist die Abkürzung für „Acquired Immunodeficiency Syndrom“ – wörtlich übersetzt „Erworbenes Immunschwäche-Syndrom“. Hervorgerufen wird die Krankheit durch das 1983 entdeckte Humane Immunschwäche-Virus (HIV), welches eine Schädigung der körpereigenen Abwehr verursacht. Diese Schädigung beginnt mit der Infektion und nimmt dann schleichend – in der Regel über Jahre hin – zu.

Liegt bei einer Mutter eine HIV-Infektion vor, so kann sie ihr Kind bzw. ihren Säuglinge leicht über folgende Wege anstecken:

  • bei der Geburt oder seltener schon während der Schwangerschaft
  • das Virus kann beim Stillen über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden

Während der ersten Zeit treten keine Krankheitszeichen auf und man spricht von einer HIV-Infektion. Erst wenn die Abwehrschwäche so stark ausgeprägt ist, dass lebensgefährliche Infektionen oder Tumore auftreten, spricht man von AIDS. In Deutschland leben nach Angaben des Robert Koch-Instituts circa 500 HIV-infizierte Kinder.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Uwe Büsching

letzte Änderung: 01.08.2018