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Mittelohrentzündung (Otitis media)

Was ist eine Mittelohrentzündung (Otitis media)?

Mehr als 80% der Kinder erkranken in ihren ersten Lebensjahren an einer akuten Mittelohrentzündung (Otitis media) - und das mindestens einmal, oft auch mehrmals. Vor allem bei Kindern im Alter zwischen einem halben Jahr und dem 6. Lebensjahr kommt eine Mittelohrentzündung häufig vor. Zwischen Dezember und März sind besonders viele Kinder mit Mittelohrenzündungen in den Praxen zu beobachten.

Untersuchung des Ohrs

Eine Mittelohrentzündung beginnt oft im Rahmen einer Erkältungskrankheit, insbesondere der oberen Luftwege, mit einem schmerzfreien “Völlegefühl” im Ohr. Daran schließen sich dann oftmals unerträglich stechende, pulsierende Ohrenschmerzen an, die häufig nachts auftreten. Hohes Fieber und starke Kopfschmerzen können weitere Anzeichen einer Mittelohrentzündung sein. Auch eine Hörminderung kann auftreten. Bei kleineren Kindern ist typisch, dass sie sich häufig ans Ohr greifen, weil sie dort Schmerzen haben. Bei Babys, die sich ja noch nicht äußern können, sollte man im Rahmen eines Infektes an eine Mittelohrentzündung denken, wenn das Kind heftig schreit, nachdem es die Mutter hingelegt hat. Auch Nahrungsverweigerung, Erbrechen, Durchfall und Fieber können Begleiterscheinung einer Mittelohrentzündung sein.

Eine Mittelohrentzündung muss auf jeden Fall von einem Kinder- und Jugendarzt untersucht werden.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Gunhild Kilian-Kornell

letzte Änderung: 28.03.2016