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Insektengiftallergie

Was ist eine Allergie gegen Insektengift?

Etwa jeder Zweite ist in seinem Leben schon einmal von einer Biene oder Wespe gestochen worden. Meist geht es glimpflich ab – doch etwa 5% aller Gestochenen reagieren allergisch. Bei ihnen treten – über den Juckreiz und die typische örtliche Schwellung hinaus – sofort nach dem Stich starke Allgemeinreaktionen auf. Zu den Anzeichen einer so genannten Anaphylaxie gehören Nesselsucht, Zittern, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Atemnot bis hin zum lebensgefährlichen allergischen Schock.

Zur Abwehr eines Störenfriedes oder Angreifers benutzen die Wespen ihren Stachel (© Biletskiy Evgeniy - Fotolia.com)

Nach Untersuchungen der Technischen Universität München müssen in Deutschland pro Jahr mehr als 3.000 Insektengiftallergiker durch den Notarzt versorgt werden.

Gefährdet sind jedoch nur Menschen, die zuvor schon einmal gestochen wurden. Wer noch keine unangenehme Begegnung mit Insekten hatte, kann auch keine Allergie bekommen. Bienen- und Wespenstiche sind am gefährlichsten, Angriffe von Hummeln, Hornissen, Mücken oder Bremsen spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Hans-Jürgen Nentwich

letzte Änderung: 01.08.2018