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Hepatitis A

Ursachen

Die Übertragung des äußerst stabilen Hepatitis-A-Virus erfolgt fäkal-oral, d. h. über die Aufnahme von durch Fäkalien (Urin, Kot) verunreinigten Lebensmittel oder von kontaminiertem Wasser. Mangelnde Hygieneverhältnisse sind der Hauptgrund für diese Verunreinigungen.

Schalentiere wie Muscheln oder Auster können hepatitis-A-Viren in sich bergen.
Der Verzehr von unzureichend gekochten Muscheln kann zu einer Hepatitis-A-Infektion führen.

Mögliche Übertragungsquellen sind verseuchtes Wasser (z.B. durch Abwasser) oder Früchte und Salate, die mit verunreinigtem Wasser gewaschen wurden. Auch Schalentiere wie Muscheln oder Austern, die aus solchen Gewässern stammen und roh oder lediglich gedünstet (aber nicht gekocht) verzehrt werden, stellen für Einheimische und Reisende ein Risiko dar. Infizierte Personen können Hepatitis-A-Viren tückischerweise bereits ca. 2 Wochen vor und ca. Woche nach dem Einsetzen der Krankheitssymptome ausscheiden und so andere Personen leicht anstecken. Kinder erkranken häufig ohne die klassischen Krankheitszeichen und stellen damit oft über lange Zeit eine unentdeckte Infektionsquelle dar. Regelmäßig wird daher nach Ferienende in Deutschland von Hepatitis-A-Ausbrüchen in Familien, Kindergärten und Schulen berichtet.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Ulrich Fegeler

letzte Änderung: 06.02.2019