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Asthma bronchiale

Vorsorge

Asthmatische Erkrankungen treten gehäuft innerhalb von Familien auf. Ein bekanntes Risiko für die spätere Entwicklung eines Asthma bronchiale besteht in der Allergenexposition während der frühen Kindheit. Allergenexposition bedeutet, dass ein ständiger Kontakt mit Stoffen, die einen Asthmaanfall bei Personen mit sehr empfindlichen Atemwegen auslösen, besteht. Besonders gefährlich ist vor allem der Kontakt mit der Hausstaubmilbe und Passivrauchen innerhalb des ersten Lebensjahrs.

Second Hand Smoke
Passivrauch erhöht das Risiko für Asthma.

Fraglich sind die Bedeutung der Ernährung und der Einfluss sozialer Faktoren. Bekannt ist allerdings, dass bei großer Geschwisterzahl Heuschnupfen seltener auftritt. Möglicherweise senken häufige Infekte in der frühen Kindheit das Risiko späterer allergischer Atemwegserkrankungen. Bei der recht häufigen Hausstaubmilben-Allergie kann durch die Verwendung hautfreundlicher, milbendichter Kopfkissen und Matratzenüberzüge (evtl. auch "Allergiker-Matratzen") der ständige Kontakt mit dem Allergen deutlich verringert werden. Allerdings fördert übertriebene Hygiene in der Kindheit laut aktueller Studien die Entwicklung von Allergien.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das "Nichtrauchen"!

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Monika Niehaus

letzte Änderung: 30.03.2016