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Konzentrationsstörungen

Was sind Konzentrationsstörungen?

Konzentrationsstörungen erkannt man an Vergesslichkeit, Leichtsinnsfehlern und Müdigkeit. Die Kinder sind leicht ablenkbar, vergessen durch die Ablenkung, was sie gerade getan haben, fangen viele Sachen an und führen wenige zu Ende.

Aufmerksamkeitsprobleme (© grafikplusfoto - Fotolia.com)
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Dafür erledigen sie andere Sachen doppelt, weil sie sich nicht daran erinnern können, sie schon getan zu haben. Die Ablenkbarkeit Ihres Kindes können Sie leicht testen: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über irgendein Thema, während es malt oder schreibt und beobachten Sie sein Verhalten. Ein gut konzentriertes Kind malt bzw. schreibt weiter, ohne sich durch das Gespräch ablenken zu lassen.

Beim Nachdenken schweifen unkonzentrierte Kinder mit ihren Gedanken schnell vom eigentlichen Thema ab auf andere Themen oder “träumen”. Statt über das Rechenergebnis nachzudenken, sind sie mit den Gedanken bei einer schönen Erinnerung, einem traurigen Erlebnis oder einer Geschichte, die sie sich gerade ausdenken. Dies schränkt die Qualität ihrer Arbeiten erheblich ein.

Auch die Belastbarkeit der Kinder ist eingeschränkt. Den betroffenen Kindern mangelt es an Vitalität und Kreativität, sie fühlen sich schwach, überfordert und lustlos.
Je nachdem, was hinter den Konzentrationsstörungen steckt, treten neben diesen auch andere Krankheitszeichen auf.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Gunhild Kilian-Kornell

letzte Änderung: 28.03.2016