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Gehirnerschütterung (Commotio cerebri, Schädel–Hirn–Trauma [SHT])

Vorsorge

Unfälle sind keine Zufälle. Gerade Schädel-Hirntraumen lassen sich zu über 90% vermeiden. Das Tragen eines Schutzhelmes ist die wichtigste vorbeugende Schutzmaßnahme.

Diese Maßnahmen sollen Ihnen bei der Senkung des Unfallrisikos helfen:

  • Beim Fahrradfahren ist das Tragen eines gut sitzenden Helms selbstverständlich.
  • Das Gleiche gilt für Skifahren, Bergsteigen, Klettern, Inline-Skaten, Schlittschuhlaufen, Skateboard fahren, besonders beim Reiten und ähnlich gefährlichen Sportarten.
  • Kinder gehören bei Autofahrten auf einen passenden Kindersitz. Das gilt auch für kurze Strecken oder im Mietwagen am Urlaubsort.
  • Betreuen Sie ein Kleinkind, überprüfen Sie Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung auf mögliche Gefahrenquellen, besonders im Fenster-, Treppen-, und Balkonbereich. Fenster sollten Sie nur kippen, Treppen und Balkone mit Geländern oder Gittern sichern.
  • Fernseher, Wandregale kippsicher aufstellen.
  • Auf einen Gehfrei konsequent verzichten.
  • Lassen Sie auch junge Säuglinge auf einer Wickelkommode nie unbeobachtet, im Zweifel besser kurz auf den Boden legen.
  • Achten Sie auf Fair Play beim Sport.
  • Stellen Sie Spiel- und Klettergerüste im Garten nicht zu nah aneinander und auf einen weichen Boden.
  • Rutschfeste Socken, Hausschuhe und Schuhe mindern das Sturzrisiko.
  • Hochbetten eignen sich erst für Kinder ab dem Grundschulalter.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Jörg Schriever

letzte Änderung: 12.11.2021