Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Hausstaubmilbenallergie

Symptome & Krankheitsbild

Die Allergie auf Hausstaubmilben ist nachts und am Morgen nach dem Aufwachen besonders ausgeprägt. Sie kann das ganze Jahr über anhalten, tritt aber verstärkt zu Beginn und am Ende der Heizperiode auf. Nase, Bronchien und Augen sind die Organe, die besonders von dieser Art der Allergie betroffen sind. Jucken, häufiger Niesreiz und eine gesteigerte Sekretion der Nasenschleimhaut sind die häufigsten Merkmale. Das Sekret ist meist dünnflüssig und klar. Das starke Anschwellen der Nasenschleimhäute erschwert oft das freie Atmen. Dadurch ist die Belüftung der Nasennebenhöhlen mangelhaft, und hier können Entzündungen auftreten.

Allergisches Asthma
Eine Hausstaubmilbenallergie kann auch Atemnot bzw. allergisches Asthma zur Folge haben.

Sind die Bronchien von der allergischen Reaktion betroffen, so macht sich das oft durch Pfeifen beim Ausatmen bemerkbar, das durch eine krampfartige Verengung der Bronchien verursacht wird. Die Atemnot wird dabei durch eine übermäßige Produktion von Bronchialsekret verstärkt und kann ohne entsprechende Behandlung dauerhaft zu Schäden an der Bronchialschleimhaut führen. Auch ein allergisches kann auftreten.

Gerötete, stark juckende Augen und eine verstärkte Tränenproduktion sind Kennzeichen einer Bindehautentzündung, die oft in Verbindung mit allergischen Reaktionen auftritt.

Werden die Entzündungsstoffe explosionsartig freigesetzt, so kann es zu einem lebensbedrohlichen kommen. Das ist bei der Hausstaubmilbenallergie allerdings extrem selten der Fall.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Thomas Fendel

letzte Änderung: 12.11.2021