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39. Kinder- und Jugendärztetag: Bindungs- und Interaktions-Störungen im Fokus

Das Motto des diesjährigen Kinder- und Jugendärztetages vom 20. bis 22. Juni lautet: „Neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendmedizin: Bindungs- und Interaktionsstörungen". Neben psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, wie ADHS, beschäftigen sich Kinder- und Jugendärzte mit den Folgen von Armut bei Kindern und Jugendlichen...

Das Motto des 39. Kinder- und Jugendärztetages vom 20. bis 22. Juni 2007 in Berlin lautet: „Neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendmedizin: Bindungs- und Interaktionsstörungen". Themen wie Bindungsforschung, Schreibabys, Essstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter, ADHS, Trennung und Verlust von Etern stehen auf dem Programm. Neben psychosomatischen und psychischen Erkrankungen beschäftigen sich Kinder- und Jugendärzte mit den Folgen von Armut bei Kindern und Jugendlichen, wie z.B. gehäufte Erkrankungen, Entwicklungsdefizite bei Kindern in benachteiligten Bevölkerungsschichten sowie eine stärkere Verbreitung von Nikotin- und Alkoholmissbrauch in diesen Familien.

Die Kinder- und Jugendärzte fordern eine Beendigung der Zweiklassenmedizin im Bereich der Kindervorsorgeuntersuchungen. Denn die medizinische Versorgung von Kindern aus sozialen Randgruppe ist gefährdet, wenn nicht die Kindervorsorgen weiterentwickelt und ausgeweitet werden, um bisher vorhandene Lücken zu schließen. Die Erstattung der zusätzlichen Vorsorgeuntersuchung U7a ab 1. Juli ist ein erster Schritt dorthin, reicht aber lange nicht aus und wurde von den Kinder- und Jugendärzten auch in ihrer Umsetzung kritisiert.

Weitere Informationen zum 39. Kinder- und Jugendärztetag in Berlin (20. bis 22. Juni 2008) mit dem Thema " Neue Herausforderungen in der Kinder- und Jugendmedizin: Bindungs- und Interaktionsstörungen" erhalten Sie im Pressezentrum.