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Keine Angst vor Fehlern

Zu aller Faszination und Freude über den Familienzuwachs gesellt sich meistauch eine gehörige Portion Scheu. Denn die guten Ratschläge der wohlmeinenden Großeltern und erfahrenen Mütter und die Vielzahl der Erziehungsratgeber in Buchhandlungen hinterlassen bei den meisten Eltern das Gefühl, dass man im Umgang mit seinem Kind eigentlich nur schwer etwas richtig machen kann.

Säugling

Die perfektionistische Erwartungshaltung von außen und der eigene, innere Anspruch möglichst wenig Fehler zu machen, verunsichern viele junge Eltern und sie können ihr Kind kaum unbefangen genießen.

Eltern brauchen für das Leben mit ihrem Kind Gelassenheit. Es nützt nichts, Angst vor Fehlern zu haben. Es kommt vor allem darauf an, dass Kind und Eltern sich miteinander wohl fühlen. Wenn z. B. eine Mutter nicht darunter leidet, ihr Kind den ganzen Tag spazieren zu tragen, und es dem Kind dabei gut geht, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Die Naturvölker geben ein gutes Vorbild hierfür ab. Im Gegensatz dazu nützt es weder Mutter noch Kind, wenn die Mutter völlig entnervt zum siebten Mal am Tag wegen eines Flecks den Strampler wechselt, nur damit jeder auf den ersten Blick sehen kann, diese Mama sorgt für ihr Kind. Die Entscheidung zwischen den sich widersprechenden Empfehlungen wird durch die innigen Gefühle und Intuition gefällt. Einziger Maßstab ist das Wohlbefinden aller Beteiligten.

Autor: äin-red