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Das Baby wird mobil

Die Zeit zwischen dem ersten gezielten Greifen und der beginnenden Mobilität des Kindes scheint sich oft ewig hinzuziehen. Denn in dieser Zeit können die Eltern meist keine Meilensteine in der Entwicklung ihres Sprösslings beobachten.

Aber zwischen dem 7. und 8. Lebensmonat werden die meisten Babys dann mobil. Sie beginnen zu krabbeln und lernen sich selbständig hinzusetzen. Manche Babys kullern oder robben bereits vorher durch die Gegend. Ihre Neugierde, ihr Bedürfnis ihre Umgebung selbständig zu erkunden, ist nun groß! Sie sind jetzt nicht mehr darauf angewiesen, sich mit dem zu begnügen, was sie gebracht und angeboten bekommen. Jetzt können sie alles untersuchen, was sie erwischen können. Die Zeitung wird geschüttelt und zerknäult, jeder Krümel auf dem Boden wird entdeckt und in den Mund gesteckt. Schließlich richten sich die Krabbelkinder auf, ziehen sich an Tischen, Stühlen und Regalbrettern hoch und werfen alles auf den Boden, was darauf liegt. Und dann dauert es nicht mehr lang bis zu den ersten freien Schritten.

Wenn das Baby mobil wird, sollte die Umgebung sicher sein. Steckdosensicherungen, ein Herdgitter, Sicherheitsschalter für den Herd und abschließbare Schranktüren für Schränke mit gefährlichem Inhalt gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Gummisperren verhindern, dass sich Kinder an Türen die Finger unnötig einklemmen. Räumen Sie alles außer Reichweite, was ihr Kind eventuell verschlucken könnte. Ebenso alle gefährlichen Gegenstände. Denken Sie daran, dass Babys an allem ziehen, was sie ergreifen. Mit einer Tischdecke können sie sich einige Gegenstände auf den Kopf ziehen. In unserem Sicherheitshaus können Sie unfallfrei Ihren Spürsinn für Gefahren im Haushalt testen.

Wenn Sie Ihre Nerven schonen wollen, dann stellen Sie auch all diejenigen Gegenstände weg, die zerbrechlich sind. Müssen Sie Ihr Kind auch mal vorübergehend unbeaufsichtigt in einem Raum lassen, sollten Sie die Anschaffung eines Laufstalls in Erwägung ziehen. Der Laufstall muss kein Kinderkäfig sein, aber beim Kochen kann es beispielsweise ein beruhigendes Gefühl sein, wenn man weiß, dass dem Kind nichts passieren kann. Der Laufstall kann so aufgestellt werden, dass Blickkontakt mit dem Kind möglich ist.