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Welche Zahnbürste ist optimal für mein Kind?

Bereits nach dem Durchbrechen der ersten Backenzähnchen (etwa zwischen dem 16. und 18. Lebensmonat) empfiehlt sich die Anschaffung einer speziellen Kinderzahnbürste, mit der die Eltern eine behutsame und ungefährliche Zahnreinigung durchführen können. Eine so genannten Lernzahnbürste hilft Kindern das Putzen mit der Zeit selbst "in die Hand" zu nehmen. Diese hat einen dicken runden Griff, den Kinder mit ihrer Faust sicher umschließen können und bei dem auch Mama oder Papa bei Bedarf mal eingreifen können. Eine Rutschbremse für den Daumen erleichtert das Halten. Diese Lernzahnbürsten besitzen meist drei weiche Borstenreihen und der Kopf sollte eine Länge von 18 Millimetern nicht überschreiten. Je kleiner der Bürstenkopf ist, desto leichter lassen sich die hintersten Zähne reinigen, die häufig von Karies betroffen sind. Eine Kinderzahnbürste sollte abgerundete Borsten besitzen, was i.d.R. alle Markenzahnbürsten haben. Naturborsten sind ungeeignet, da sich in ihnen Bakterien besser verbreiten als in Kunststoffborsten. Generell sind farbige Zahnbürsten mit lustigen Motiven attraktiv für Kinder und animieren so zum Gebrauch.

Kleinkinder fangen mit Lernzahnbürsten an.

Für 6- bis 12-Jährige gibt es spezielle Kinderzahnbürsten, die im Endeffekt Miniaturausführungen einer Erwachsenenzahnbürste sind. Diese Kinderzahnbürsten besitzen meist vier Borstenreihen. Aber auch hier sollte man auf die Länge des Bürstenkopfes achten, der nicht länger als 22 Millimeter sein sollte. Erwachsenenzahnbürsten sind schließlich für Teenies ab dreizehn Jahren geeignet. Alle Arten von Zahnbürsten sollten aber nach sechs bis acht Wochen, oder wenn die Borsten seitlich abstehen, ersetzt werden.

Tipp: Elektrische Zahnbürsten sind ein besonderer Anreiz für Unwillige. Aber auch für Kinder, deren Feinmotorik noch nicht ganz so gut ausgeprägt ist, sind elektrische Zahnbürsten sehr hilfreich.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. Hans-Jürgen Nentwich