Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

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Praxis für Kinder- und Jugendmedizin am Kattewall

Alle Informationen zu den Impfungen, die wir in unserer Praxis durchführen

Wir diskutieren nicht über den Sinn oder gar den Unsinn von Impfungen. Wir Impfen! 

Die Einführung der Impfungen gegen die häufigsten Infektionskrankheiten haben diese ehemaligen Massenmörder fast zum Verschwinden gebracht. Dadurch haben selbst Kinder- und Jugendärzte, die i.d.R. mindestens 5 Jahre nach dem Studium in Kinderkrankenhäusern arbeiten müssen den Schrecken von Masern, Tetanus, Keuchhusten und den anderen oft nicht selbst gesehen. Aber viel zu oft eben doch!

Wenn daraus eine kleine Minderheit den Schluss zieht, dass Impfungen überflüssig sind, dann ist das oberflächlich fast verständlich, denn der Schutz des eigenen Kindes ist auch recht gut, wenn alle anderen geimpft sind und die Krankheit - wenn sie dann ausbricht - nicht weiterverbreiten. Wenn meine Nachbarn geimpft sind, dann können sie mich nicht anstecken.

Ein Egoismus, der in unsere Zeit zu passen scheint.

Uns ist aber auch wichtig, dass jede Mutter und jeder Vater, der (sich und) ihr/sein Kind impfen läßt, die bestmöglichen Informationen erhält.

Im Internet lassen sich gut gemachte Seiten mit Falschinformationen aber kaum von seriösen Informationen unterscheiden.

Wir haben diese Seiten nicht aufgelegt, um Panik zu machen. Wir möchten Ihnen Informationsquellen aufzeigen, die seriös, wissenschaftlich, sachlich sind und nicht beeinflußt von Ideologie oder Ökonomie.

Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung bietet über die "Erregerteckbriefe" gut lesbare Informationen in verschiedenen Sprachen. In den Absätzen zu den einzelnen Erkrankungen werden wir gerne auf diese Seiten und diese Infobläter verlinken.

Wir bemühen uns, Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über die Krankheien zu informieren, gegen die wir impfen, sich über die Impfstoffe (mit den möglichen Nebenwirkungen) zu informieren und über die Vor und Nachteile.

Wie auf den anderen Seiten schon hier und da beschrieben ist eine Grundvoraussetzung für die Zulassung jedes Medikamentes/Impfstoffes, dass die Firmen, die die entwickeln und damit anschließend ihr Geld verdienen, alle Daten offen legen. Deshalb verlinken wir ggf. auch af eine Seite einses Herstellers. Wo immer es möglich ist verweisen wir auf Seiten der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung oder das Robert-Koch-Institut. 

 

Impfen/Impfkalender-Bild

Am 25.6.2020 wurde der Impfplan geändert: die zweite 6-fach Impfung entfällt. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Impfschutz ohne diese Impfung nicht schlechter ist. Nachzulesen sind die Gründe für diese Entscheidung im Epidemiologischen Bulletin 26/2020.  

Ein schöner Film aus der Serie Quarks&Co von ca. 44 Minuten Länge mit - durchaus auch kritischen  - Informationen zum Prinzip von Impfungen, Nutzen und auch Risiken finden Sie hier im WDR.

 

Allgemeineres zu Impfstoffen

 

Ob ein Impfstoff entwickelt wird ist eine Entscheidung, die nach wirtschaftlichen Aspekten getroffen wird. Die Firmen, die Impfstoffe entwickeln, sind Wirtschaftsunternehmen. Der Zweck des Wirtschaftens ist Gewinn zu erzielen. Wie jedes Wirtschaftsunernehmen. So ist unsere Wirtschaft organisiert. Es muss sich lohnen. Das müssen wir nicht mögen, aber hier geht es um Impfungen und nicht um eine grundstzliche Kritik unseres Wirtscaftssystems..

Wenn ein Impfstoff gegen eine Erkrankung entwickelt wurde, dann werden umfangreiche Studien/Untersuchungen zur Wirksamkeit gestartet. Gleichzeitig wird getestet, welche Nebenwirkungen auftreten, wie lange der Impfschutz anhält, ob die Impfung wiederholt oder aufgefrischt werden muss usw.

DIe Herstellerfirma kann nun die "Zulassung" beantragen, bei der Europäischen Zulassungsbehörde , danach auch in Deutschland. Wenn ein Impfstoff zugelassen ist, dann bedeutet dies, er hat seine Wirksamkeit bewiesen. In Deutschland prüft die "Ständige Impfkommission" (oder hier die Seite bei Wikipedia) alle Daten zur Impfung noch einmal. Aber es wird auch untersucht, ob sich die Impfung "lohnt". Wenn wir hier von "lohnen" sprechen, dann meinen wir nicht Geld: gäbe es eine Impfung gegen einfachen Schnupfen, die alle 4 Wochen einmal gespritzt werden müsse, das würde sich sicherlich nicht "lohnen", denken Sie nur an die schmerzende Piekerei, das Warten beim Arzt, das dicke Bein, die Rötung, die Temperaturerhöhung usw. - und das ganze wegen eines einfachen (und für das Trainieren der körpereigenen Abwehr so wichtigen) Schnupfens!!

Wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) von einer Impfung überzeugt ist, in jeder Beziehung, dann spricht sie eine "Impfempfehlung " aus.

Das Gesetz bestimmt nun, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) 6 Monate Zeit hat, dieser Impfempfehlung zu widersprechen. Tut er das nicht muss die Impfung in den Vertrag aufgenommen werden, der bestimmt, welche Kosten die Krankenkassen übernehmen müssen.

Danach muss der Beschluss des GBA im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Danach muss jedes Bundesland seine eigene Impfvereinbarung beschliessen.

Danach werden "Ziffern" festgelegt, die der Arzt abrechnen muss, wenn er impft.

Danach darf der Arzt den Impfstoff "auf Kasse" bestellen und "auf Kasse" impfen.

Informationen über die Krankheiten, vor denen wir schützen wollen und die Impfstoffe, die wir nutzen

Um alles etwas übersichtlicher zu haben, gibt es zwei Extraseiten auf unserr Homepage. Die eine Seite, auf der wir Informationen zu jeder der Krankheiten verlinken, gegen die wir durch die Impfung schützen wollen. Und die andere Seite, auf der wir alle Impfstoffe aufgelistet haben, die wir zu diesem Zweck in unserr Praxis benutzen. Dort verlinken wir die fachinformatioenn zu den einzelnen Impfstoffen. Die Fachinformationen werden von den Firmen erarbeitet und vom Staat genehmigt. Alle Informationen zu einem Impfstoff müssen in der fachinformation aufgeführt sein. Und jede Änderung der Fachinformation muss genehmigt werden. Bei den sehr ausführlich aufgezählten Nebenwirkungen muss man wissen: bei Impfstoffen ist es genuaso wie bei anderen Medikamenten: alles, was beobachtet wird nach der Impfung (während einermedikamentengabe), das wird festgehalten und kommt in die Liste der möglichen Nebenwirkungn. Auch wenn die Impfung überhaupt nicht eine Ursache ist. Auch wenn der Zusammenhang eben (nur zufällig) mit der Zeit zu tun hat.

Den Anfang machen die Masern, denn da muss ab dem 1.3.2020 jetzt eine Immunität nachgewiesen werden. Anschließend werden wir alle anderen Krankheitsbilder ergänzen.

Reiseimpfungen -- übernimmt Ihre Kasse die Kosten?

Nicht jede Reise muss nach China gehen und damit eine ganze komplizierte Reihe an empfohlenen Impfungen auslösen. Es reicht mittlerweile ja schon ein klimafreundlicher Urlaub im Emsland aus, um sich Gedanken zu notwendigen Impfungen zu machen. Während für das Emsland im Moment - neben den "normalen" Standardimpfungen - nur FSME mit überschaubaren Kosten empfohlen ist, kommen für eine Reise nach China schon ein paar hundert Ezro zusammen allein für den Impfstoff.

Die meisten Krankenkassen sind sehr großzügig, was die Übernahme der Kosten für Reiseimpfungen angeht. Nicht alle Mitarbeiter der Krankenkassen wissen da immer sofort bescheid. Daher haben wir hier eine Liste hinterlegt, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt. Und auf dieser Seite finden Sie eine einfache Vorlage, wenn Sie dann eine Erstattung der Kosten beantragen möchten.