Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Praxis für Kinder- u. Jugendmedizin, Kinder-Pneumologie, Dr. med. M. Seitz, Dortmund

Praxiszeiten

Während der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben die gewohnten Praxisöffnungszeiten unverändert bestehen.

Allerdings müssen wir den Praxisablauf und die Terminvergabe den Umständen anpassen. Somit können nicht mehr alle Termine auch zu allen Zeiten angeboten werden, sondern zum Teil nur noch in bestimmten Zeitfenstern. Dies dient dazu, den Patientenstrom zu leiten und die Sprechstunde in infektiös und nicht-infektiös zu trennen. 

Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir gegebenenfalls nicht mehr "Ihren Wunschtermin" anbieten können - aber nur so können wir eine risikominimierte Versorgung Ihres Kindes sicherstellen. "Risikominimiert" bezieht sich sowohl auf Sie und Ihr Kind als auch auf das Praxis-Personal.

Patienten ohne Termin werden ab sofort nicht mehr im Reißverschlussverfahren dazwischengeschoben und drangenommen. Da ein Warten in oder vor der Praxis nicht möglich ist, um eine Ansammlung größerer Menschenmengen zu vermeiden, werden Patienten, die ohne Termin kommen, ab sofort mit einem Termin für die entsprechende Sprechstunde wieder weggeschickt und müssen dann entsprechend noch einmal wiederkommen.

Zudem ist ab sofort nur noch 1 Begleitperson für angemeldete Patienten in der Praxis erlaubt - einzige Ausnahme: gesunde Geschwisterkinder im Maxicosi als Begleitkind. In diesem Zusammenhang können wir auch nicht dulden, dass weitere Begleitpersonen draußen oder im Wartezimmer warten - diese dürfen höchstens im eigenen PKW warten.

 

Geplante Termine

Gerade auch in diesen Zeiten der andauernden Corona-Pandemie ist es wichtig, bestimmte geplante Termine unbedingt einzuhalten.

Hierzu gehören ausdrücklich folgende Termine:

  • Kinder-Vorsorgeuntersuchungen - insbesondere U3 bis U7
  • Impfungen - insbesondere alle Impfungen im 1. und 2. Lebensjahr, da hier ansonsten keine vollständige Grundimmunisierung erzielt werden kann
  • Allergiespritzen
  • Termine in unserer Asthma-Sprechstunde - dies gilt insbesondere für Erstvorstellungstermine, da hier Ihr Kind ja womöglich noch nicht diagnostiziert und noch unbehandelt ist. Eine noch unbehandelte Lungenerkrankung stellt einen Risikofaktor für einen schwereren Verlauf einer Covid 19-Infektion dar. Aber auch Kontroll-Termine sind genauso wichtig, um zu klären, ob die Erkrankung Ihres Kindes noch oder schon ausreichend behandelt ist, um einem schweren Verlauf einer Covid 19-Infektion vorzubeugen.

Wir als Praxis-Team versichern, dass wir alles tun, um Ihr Kind und Sie selbst - sowie auch uns selbst - vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, indem wir unsere Praxisabläufe entsprechend anpassen. Sollte es ein zunehmender Ansturm von infektiösen Patienten erfordern, werden wir unsererseits gegebenenfalls geplante Termine absagen oder verlegen müssen. Bis dahin finden alle Termine wie geplant statt.   

 

 

Organisatorisches zu Bestellungen von Rezepten, Verordnungen, Überweisungen ab 01.04.2020

Zum 01.04.2020 beginnt ein neues Quartal. Dies bedeutet, dass ab dann für JEDEN Vorgang in der Praxis - d.h. sowohl für direkte Arztkontakte als auch für indirekte, also zum Beispiel die Erstellung für Folge-Rezepte von Dauermedikamenten, für Überweisungen oder Verordnungen für Logopädie, Ergotherapie, KG die elektronische Gesundheitskarte eingespielt werden muss.

Um unnötige Ansammlungen von Menschenmengen zu vermeiden, möchten wir während der andauernden Corona-Pandemie um folgendes Vorgehen bitten:

1) Bestellungen für Dauermedikamente, Erst- od. Folgeverordnungen oder Überweisungen zunächst entweder telefonisch unter 0231-314466 oder per e-mail unter kinderarztpraxis-seitz@t-online.de ankündigen

2) Die elektronische Gesundheitskarte (eGk) zu Praxiszeiten in die extra dafür vorgesehene Box an unserer Praxistür oder außerhalb der Praxiszeiten in den Briefkasten am Seiten-Eingang zum Haus Rahmer Str. 184 werfen

3) Abholung der bestellten Formulare am extra eingerichteten "Ausgabe-Fenster" nur zu folgenden Zeiten:

  • montags, dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags von 8:15-9:00 Uhr
  • montags, dienstags, donnerstags und freitags von 11:30-12:15 Uhr
  • mittwochs von 11:30-12:30 Uhr
  • montags, dienstags und donnerstags von 17:15-18:00 Uhr

Bitte halten Sie beim Warten den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 m ein!

Bestellungen, für die die eGk bis 11:30 Uhr abgegeben wird, können bereits am selben Tag ab 17:15 Uhr oder sonst am nächsten Tag abgeholt werden. Bestellungen, für die die eGk erst nachmittags eingeht, können erst am nächsten Tag ab 8:15 Uhr abgeholt werden.

Bitte beachten Sie, dass für Folge-Verordnungen erst ein Bericht über die abgeschlossenen Therapieeinheiten vorliegen muss.

Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob der geplante Therapie- oder Überweisungstermin überhaupt stattfindet. Viele Therapie-Praxen oder Spezialambulanzen der Kinderkliniken sind derzeit geschlossen.

Bitte beachten Sie, dass bei Medikamenten lediglich Dauermedikamente (auch Vitamin D) oder Fiebermittel zur Abholung bestellt werden können. Für alle anderen Medikamente ist eine vorherige Rücksprache bzw. auch ärztliche Vorstellung erforderlich.

 

 

Krankheitsverdacht - Vorgehen

Von dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ist auch Deutschland zunehmend betroffen.

Diese Information erläutert, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben. Zudem bietet die Information wichtige Hygienetipps, wie Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen können.

 

CORONAVIRUS: KRANKHEITSZEICHEN

Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber – alles Symptome, wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen auch.

 

SO GEHEN SIE VOR, WENN SIE SORGE HABEN, SICH ANGESTECKT ZU HABEN

In 2 Fällen sollten Sie Ihre Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen:

  • Wenn Sie Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde

oder

  • Wenn Sie sich vor Kurzem in einem als Risiko-Gebiet ausgezeichnetem Land aufgehalten haben

oder

  • Wenn Sie die typischen Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus (Fieber und trockener Husten) zeigen auch ohne Kontakt oder Aufenthalt in einem Risikogebiet

Trifft mindestens einer dieser beiden Fälle auf Ihr Kind zu und ist es bereits im Schualter und hat nur leichte Krankheitssymptome, dann wenden Sie sich für die Durchführung eines Tests direkt an die Diagnostikstelle am Klinikum Nord. Die Öffnungszeiten werktags sind 8:00-20:00 Uhr und am Wochenende 10:00-16:00. Wer das Behandlungszentrum aufsuchen muss, fährt über die Beethovenstraße. Dort gibt es Parkplätze. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Bitte beachten Sie, das asymptomatische Patienten NICHT getestet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Hotline des Gesundheitsamtes Dortmund unter 50 13 150.

Außerhalb der Zeiten der telefonischen Hotline des Gesundheitsamtes wenden Sie sich bitte an die Rufnummer des Patientenservices: 116117.

Im Falle eines schweren Krankheitsbildes oder wenn Ihr Kind das Schualter noch nicht erreicht hat, müssen wir Ihr Kind zunächst in der Praxis untersuchen und gegebenenfalls hier den Abstrich vornehmen. Hierfür sind wichtige Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, denen Sie UNBEDINGT Folge leisten müssen. Bitte betreten Sie auf keinen Fall das Wartezimmer und meiden Sie möglichst den Kontakt zu anderen Personen oder halten Abstand von ein bis zwei Metern. Befolgen Sie unbedingt die Aufforderungen des Praxispersonals.

 

SO KÖNNEN SIE SICH UND ANDERE SCHÜTZEN

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen – und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen wie der Grippe. Denn: Auch Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung.

  1. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife.
  2. Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  3. Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mait Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge.
  4. Halten Sie Abstand zu kranken Personen oder meiden Sie den Kontakt nach Möglichkeit.

 

 

Covid-19 und Fake-News

Asthma-Medikation

Eine gute und konsequente Therapie eines Asthma bronchiale auch mit inhalativen Corticosteroiden ist weiterhin die wichtigste Grundlage der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale.
Vereinzelt wurden Stimmen laut, die die Therapie mit inhalativen Corticosteroiden aufgrund einer immunsuppressiven Wirkung dieser Therapie infrage stellten.
Diesen Überlegungen möchten wir entschieden widersprechen. Eine gute und konsequente Behandlung mit fehlender Hyperreagibilität und Dyskrinie ist die beste Prävention einer Exazerbation durch virale Infektionen. Zusätzlich führt eine Reduktion oder Umstellung der Therapie oft zu Verschlechterungen der Einstellung und damit zu vermehrten Arztbesuchen und vermehrten potentiellen Covid-19-Kontakten.

Lesen Sie hierzu auch die Stellungnahme der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumolgie (GPP):

Asthma und COVID-19: Therapie unverändert fortführen

 

Allergen-Immuntherapie ("Allergiespritzen")

Eine Änderung bei der spezifischen Immuntherapie ist nicht erforderlich! Die einzelnen Dosen sollten gemäß den Empfehlungen nicht verabreicht werden, wenn die Patientin/der Patient Krankheitszeichen zeigt, besonders wenn eine akute fieberhafte Infektion der Atemwege vorliegt. Ist die Patientin/der Patient gesund, sollte und darf die Immuntherapie, egal ob subkutan oder sublingual, weiter fortgesetzt werden. Es kann erwogen werden, die Injektionsintervalle auszudehnen, um die Kontakte mit den Patienten zu reduzieren. Dies beinhaltet jedoch das Risiko, dass bei einer auftretenden Infektion mit der notwendigen Quarantäne das zulässige Injektionsintervall überschritten wird und eine zumindest teilweise notwendige Reduktion der Dosis wieder zu mehr Kontakten bei der Aufdosierung führt.
Eine Umstellung einer subkutanen auf eine sublinguale Behandlung ist nicht sinnvoll und notwendig da bei indikationsgemäßer Anwendung kein erhöhtes Risiko durch die SCIT gegeben ist und die Verunsicherung der Patienten und notwendige Kontakte zu einer ausführlichen Beratung über die Therapieänderung und zur Verabreichung der ersten Dosis unter ärztlicher Aufsicht nicht zielführend sind.

Aktuelle Meldungen