Dr. med. Christoph John
Kinder- u. Jugendarzt / Allergologe / Kinderpneumologe
Keine Angst vor´m nächsten PiksImpfungen ermöglichen Ihrem Kind, frühzeitig einen Schutz vor schweren Infektionen aufzubauen. Sie verhindern den Ausbruch gefährlicher Krankheiten, die häufig mit Komplikationen verbunden sind und für die es teilweise noch keine geeignete Therapie gibt. Mittlerweile stehen sehr gut verträgliche Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Weiterhin wird von der Impfkomission (STIKO) eine Schluckimpfung gegen Rotaviren beim 1. Impftermin empfohlen. Dies sind Erreger von Brech-Durchfall an denen die meisten Kinder in den ersten Lebensjahren erkranken und die häufig zu stationären Krankenhausaufenthalten führen. Das gemeinsame Verabreichen der Impfstoffe am selben Tag führt nicht zu häufigeren oder schwereren Nebenwirkungen wie Schmerzen, Weinerlichkeit, Müdigkeit oder Fieber. Daher bevorzugen wir die gleichzeitige Impfung. Ab dem vollendeten 11. Lebensmonat ist eine zweimalige kombinierte Schutzimpfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken empfohlen. Zum Besuch der Krippe, des Kindergartens oder der Schule ist der Nachweis einer Zweimaligen Impfung gegen Masern erforderlich. Im 2. Lebensjahr reicht eine einmalige Impfung aus. Eine Auffrischung gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten erfolgt ab dem 6. Lebensjahr zum Schulbeginn, sowie eine weitere gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Keuchhusten 9. - 17. Lebensjahr. Ab einem Alter von 9 - 14 Jahren ist für alle Mädchen und Jungen eine zweimalige Imfpung gegen Humane Papilloma Viren (HPV) mit einem Abstand von 6-12 Monaten empfohlen. Bei Beginn der Impfung nach dem 15. Geburtstag muss diese dreimal durchgeführt werden. Für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 12-25 Jahren ist ist 2026 eine Impfung gegen Meningokken ACWY empfohlen, einem Erreger der nicht nur in Deutschland sondern weltweit am schwersten verlaufenden Form der bakteriellen Meningitis. Abweichend von der STIKO Empfehlung empfiehlt unsere Praxis auch weiterhin einen Schutz der Kleinkinder und Kinder gegen Meningokokken ACWY, da Infektionen mit diesen Typen in dieser Altersgruppe zwar seltener vorkommen, aber stets sehr schwer mit häufigen bleibenden Schäden oder dem Tod einhergehen. Die hohen Durchimpfungsraten der Jugendlichen, die benötigt werden, um auch die Kinder zu schützen, werden wir in Deutschland sicher nicht kurzfristig erreichen.
Einen aktuellen Impfplan in vielen Sprachen gibt es auf den Seiten des Robert Koch Institutes (RKI):
Weitere ratsame Impfungen für Risikopatienten nach Rücksprache:
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| Elternimfpung |
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Sie können Ihren Säugling vor Masern und Keuchhusten schützen, denn er hat keinen sicheren eigenen Schutz im ersten Lebensjahr. Lassen Sie Ihren eigenen Impfschutz von uns im Rahmen der U2, U3 oder U4 überprüfen und nachimpfen. Wir impfen Sie als Eltern auch gerne gegen andere Erkrankungen wie FSME, Grippe oder Reiseimpfungen. |