Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

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Gemeinschaftspraxis für Kinder- & Jugendmedizin in Kastellaun

Wichtig!

Mittlerweile ist ein Impfstoff gegen Meningokokken der Gruppe B verfügbar. B-Meningokokkenerkrankungen sind in Deutschland doppelt so häufig wie C-Meningokokkenerkrankungen.  Alle medizinischen Experten sind sich über die Notwendigkeit einer flächendeckenden Impfung gegen B-Meningokokken einig. Siehe hierzu auch www.bzga.de und www.rki.de. B-Meningokokken sind hochgefährliche Bakterien, die eine Hirnhautentzündung und ein allgemeines Organversagen verursachen. Viele Todesfälle pro Kalenderjahr sind in Deutschland und weltweit auf diesen Erreger zurückzuführen. Deshalb übernehmen bereits ca. 50 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland die Kosten für diese Impfung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag. Fragen Sie bei Ihren Krankenkassen nach und nehmen sie Kontakt mit uns auf. Wir informieren und beraten Sie gerne.

Wichtig! 

Enge Kontaktpersonen von Neugeborenen und jungen Säuglingen sollten sich unbedingt gegen Keuchhusten impfen lassen, da erwachsene Menschen für diese besonders gefährdeten kleinen Menschen als Überträger dieser schweren Erkrankung fungieren. Nach einem durchgemachten Keuchhusten oder einer mehr als 10 Jahre zurückliegenden Impfung fühlt man sich immun gegen Keuchhusten. Dies ist aber falsch! Keuchhusten als Erkrankung, aber auch die Keuchhustenimpfung hinterlassen keine lebenslange Immunität. Folglich empfiehlt die STIKO (=ständige Impfkommission) die einmalige Keuchhustenauffrischimpfung für alle Kontaktpersonen von jungen Säuglingen, die selbst noch nicht über einen ausreichenden Impfschutz verfügen. Also liebe Eltern, Großeltern etc.: Schützt Eure Liebsten durch einen kleinen Pieks!

Wichtig!

Seit März 2015 wird für Mädchen die HPV-Impfung (Gebärmutterhalskrebsimpfung) und für Jungs seit 2018 ab dem 9. Geburtstag empfohlen. Die Impfung sollte nach Möglichkeit vor dem 15. Geburtstag und vor dem 1. Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein . Ein Vorteil für die Jugendlichen besteht u.a. darin, dass die gleiche Wirksamkeit mit nur 2 Impfungen im Abstand von 6 Monaten erreicht wird, während die 14,5  bis 17-Jährigen 3 Impfungen benötigen.

Wichtig!

Die Gefährlichkeit der Influenza (Grippe) wird im Allgemeinen unterschätzt. Die in den Wintermonaten auftretenden Influenza-Viren sind nicht nur für schwere akute Grippeerkrankungen verantwortlich. Influenzaviren sind eine der wesentlichsten Ursachen für Herzmuskelentzündungen mit anschließender Herzinsuffizienz und Herzversagen. Die Virusgrippe ist die häufigste Ursache für die Notwendigkeit einer Herztransplantation. Deshalb ist die Schutzimpfung eine wichtige Gesundheitsvorsorgemassnahme. Lassen Sie sich und Ihre Kinder gegen Influenza impfen, auch wenn die gesetzlichen Krankenkassen diese Impfung nur für chronisch kranke Menschen übernehmen. Gerne beraten wir Sie hierzu. Am besten frühzeitig vor Beginn der Wintersaison.