Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Kinder- und Jugendarztpraxis
Drs. med. Ulrike Reimold, Sabine Singer und Hartmut Scheele


Dr. U. Reimold

Dr. S. Singer

Dr. H. Scheele

Schöne Aussicht 23
65527 Niedernhausen
Telefon: 06127 / 2345
Telefax: 06127 / 3161

email: praxis@kinderaerzte-niedernhausen.de

Homepage: http://www.kinderaerzte-niedernhausen.de

Berufsbezeichnung:FÄ für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Ärztekammer: Landesärztekammer Hessen

Praxiszeiten

Montag Akutsprechstunde : 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag Akutsprechstunde : 09:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch Akutsprechstunde : 09:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag Akutsprechstunde : 09:00 - 12:00 Uhr
Freitag Akutsprechstunde : 09:00 - 12:00 Uhr

Aktuell

ACHTUNG : die  Akut-Sprechstunde,  für kranke Kinder,  ist  jeden Vormittag 

von 9  - 12 Uhr  !!!     

Nachmittags findet keine Akutsprechstunde statt !

Zwischen Uhr 13:00 und Uhr 15:00 sind wir in der Mittagspause !!

Falls in dieser Zeit Termine vereinbart wurden, finden diese statt !

 

Wir bitten DRINGEND die Praxis immer mit nur 1 Begleitperson zu betreten. Tragen Sie bitte eine FFP2 Maske und erfüllen Sie in Eigenverantwortung die 3 G Regel.

 

Rezeptbestellungen nehmen wir gerne per Email entgegen  !

Bitte beachten Sie :

Rezepte sind in der Regel am Folgetag ab 15 Uhr 

Physio-, Logopädie- oder Ergotherapierezepte nach  2 Arbeitstagen ab 15 Uhr

fertig

 

 

Verkehrstechnichnischer Hinweis !!!

derzeit ist die Durchfahrt der Wiesbadener Str. in Niedernhausen  gesperrt !

Aus Richtung Naurod erreichen Sie unsere Praxis ohne Probleme -

aus Richtung Idstein und Ortsmitte folgen Sie bitte den Umleitungsschilder

 

Wir bitten alle Eltern und Kinder ab 12 Jahren beim Betreten der Praxis eine FFP2

Maske zu tragen, sowie die Praxis mit nur einer Begleitperson zu betreten.

 

 

Termine finden statt, wenn Kind und Begleitperson gesund sind

 

CORONA IMPFUNGEN 5-11 Jahre

Liebe Patienten, liebe Eltern,

Nachdem die STIKO die Impfungen für 5-11jährige Kinder für bestimmte Fälle empfohlen hat, können wir folgendes anbieten:

Kinder mit chronischen Vorerkrankungen und Kinder, die in Haushalten wohnen, wo aus medizinischen Gründen ein gefährdeter Erwachsener nicht geimpft werden kann, haben Vorrang für die Impfung. Da mit den bisherigen Corona-Varianten die Ansteckungsgefahr unter Kindern zwar groß, aber der Krankheitsverlauf in der übergroßen Zahl der Fälle unkompliziert ist, empfehlen wir die Impfung für die Kleinsten ohne Vorerkrankungen in der Regel eher nicht (wie auch die STIKO) .Nur wenn Eltern dies unbedingt wünschen, führen wir die Impfung ebenfalls durch. Wenn sich z.B. durch die Omikron-Variante Veränderungen in der Impfstrategie ergeben, werden wir Sie hier auf der Webseite darüber in Kenntnis setzen.

Sollten sie weiterhin unsicher sein, haben wir weiter unten einen Artikel aus der taz vom 13.12.2021 geteilt, den wir für neutral und gut recherchiert erachten, der Ihnen hoffentlich einige Fragen zu der Impfung beantworten kann.

Zum Termin müssen dann alle erforderlichen Unterlagen (s. Seite des RKI oder der u.a. Link)  ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden, sowie Impfpass und Versichertenkarte.

Bitte beachten: Bezüglich der Impftage gelten für die Altersgruppen 5-12 und 12-18 Jahre unterschiedliche Bedingungen.

 Die ansonsten für beide Altersgruppen geltenden Bedingungen (ZB bezüglich der auszufüllenden Fromulare)  finden Sie weiter unten im Text.

 

taz-Artkiel vom 13.12.2021

Seit dieser Woche gibt es flächendeckende Impfangebote für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren – in eigens eingerichteten Impfzentren, teils auch in Schulen und Freizeiteinrichtungen. Ob es überhaupt sinnvoll ist, jetzt möglichst viele Kinder auch ohne besondere Risikofaktoren zu impfen, das wird sehr unterschiedlich beantwortet. Es gibt nämlich eine medizinisch-wissenschaftliche und eine politisch-gesellschaftliche Herangehensweise. Aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht spielt vor allem die Abwägung von Nutzen und Risiko der Impfung für die Kinder selbst eine Rolle. Ein paar Fragen und Antworten im Überblick. 

 

Wie wirksam ist der Impfstoff?  

Die geringer und anders abgefüllte Dosis des Erwachsenenimpfstoffs von Biontech/Pfizer wurde zunächst in einer Zulassungsstudie mit rund 2.000 Kindern getestet (davon erhielten 1.300 den Impfstoff, der Rest ein Placebo), dann sehr rasch in den USA und seit Ende November auch in Europa zugelassen. In der Zulassungsstudie zeigte sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs von über 90 Prozent gegen einen symptomatischen Verlauf. Die sich aktuell verbreitende Omikronvariante des Coronavirus ist von dieser Studie noch nicht erfasst. 

 

Wie hoch ist die Krankheitslast, die die Kinder bei einer Infektion ohne Impfung zu erwarten hätten?  

Tatsächlich erkranken Kinder vor allem in der Altersgruppe, für die aktuell die Impfung diskutiert wird, sehr selten schwer an Covid-19. Das hat sich auch mit dem Aufkommen der Deltavariante nicht geändert. In einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) wurden bislang Daten zu rund 2.250 Kindern und Jugendlichen ausgewertet, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden mussten. 104 von ihnen lagen auf der Intensivstation. Knapp die Hälfte war unter 2 Jahre alt – bei ihnen ist das Immunsystem noch nicht so stark ausgeprägt. Die Kinder, bei denen Covid-19 tragischerweise tödlich endete, hatten meist schwerwiegende Vorerkrankungen. 

Allerdings gibt es seltene Folgeerkrankungen wie das erst Wochen nach der Infektion auftretende PIMS (paediatric inflammatory multisystem syndrome), das vor allem in dieser Altersgruppe auftritt und durch besonders hohes Fieber erkennbar ist. Auch Long-Covid-Verläufe bei Kindern werden beschrieben, die Datenlage ist hier allerdings bislang unzureichend. „Uns fragen jetzt auch ganz viele zum Risiko durch Omikron, aber da gibt es einfach noch keine verlässlichen Daten. Daraus eine Impfempfehlung abzuleiten, ist unseriös“, sagt der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Jakob Maske. 

 

Wie riskant ist die Impfung für Kinder?  

In der Zulassungsstudie wurden neben den bekannten Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber und Schüttelfrost keine schwerwiegenden Reaktionen beobachtet. Allerdings ist die Zulassungsstudie zu klein, um seltene Nebenwirkungen zu bewerten. Da in den USA seit Anfang November bereits Millionen Kinder geimpft wurden und die Nachverfolgung dort sehr gut ist, gehen Me­di­zi­ne­r:in­nen inzwischen von einer sehr hohen Sicherheit der ersten Impfung aus. Für die nach drei Wochen notwendige Zweitimpfung kann dies allerdings noch nicht abschließend beurteilt werden. 

 

Welche Rolle spielt die Impfung der Kinder für die pandemische Lage?  

In der Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen ist die 7-Tage-Inzidenz mit bis zu 1.000 besonders hoch. Allerdings ist ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung mit rund 6 Prozent relativ gering – vor allem im Vergleich zu den noch ungeimpften und deutlich gefährdeteren Erwachsenen (23 Prozent in der Altersgruppe 18 bis 59). Außerdem werden gerade ungeimpfte Erwachsene sehr wahrscheinlich auch ihre Kinder nicht impfen lassen. Der Einfluss der Kinder auf die Entwicklung der Pandemie und vor allem auf die Situation in den Intensivstationen ist jedenfalls umstritten. Gleichzeitig haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gerade für die Kinder und Familien weitreichende Folgen wie etwa Unterrichtsausfall durch Quarantäneanordnungen. In der politisch-gesellschaftlichen Betrachtung der Kinderimpfung werden diese Punkte stärker gewichtet. 

 

„Wir rufen zu Impfungen auf, wenn sie medizinisch empfohlen sind“, verweist BVKJ-Sprecher Jakob Maske auf die noch als Entwurf vorliegende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), in der die Impfung aufgrund noch fehlender Daten zur Sicherheit bislang nur für Kinder mit Vorerkrankungen und Risikokontakten empfohlen wird. Nach individueller Beratung und gerade bei sehr großer Sorge der Eltern würden er und seine Kol­le­g:in­nen aber auch Kinder ohne Risikofaktoren impfen. Das „Voran­preschen der Politik“, die für diese Woche bereits die Infrastruktur für eine Flächenimpfung aufgebaut hat, sieht der Verband sehr kritisch. 

https://taz.de/picture/5280889/948/s3-coronagrafik-2.jpeg

 

CORONA IMPFUNGEN 12-18 Jahre

Für einen Termin zur Corona Impfung ab 12 Jahren vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.

Impfungen dazu führen wir ausschließlich Mittwoch  (ca. 13:30- 14:30) durch.

 

 Im Anhang finden Sie die Einwilligungserklärung und die Aufklärung, die Sie bitte ausgedruckt und

unterschrieben zum Impftermin mitbringen.

 

Bitte beachten Sie außerdem folgende Bedingungen bevor Sie ihr Kind anmelden:

 
-Alter mindestens 12 Jahre

 
 
- 14 Tage vor der jeweiligen Coronaimpfung darf keine andere Impfung, Desensibilisierung oder operativer Eingriff    erfolgt sein

 
- bei Patienten mit durchgemachter Corona-Infektion darf eine Impfung frühestens nach 4 Wochen erfolgen

 
- die Unterlagen müssen zu Hause ausgedruckt, ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mitgebracht werden

 
- Kinder unter 18 Jahren müssen von einem Elternteil begleitet werden

 
- Es findet keine weitere Impfberatung statt

 
- Falls einer der Punkte nicht erfüllt wird, werden wir Ihr Kind an diesem Termin nicht impfen

 

Aufklärungsmerkblatt | Schutzimpfung gegen COVID-19 – mit mRNA-Impfstoffen (rki.de)

Anamnese und Einwilligungserkärung | Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff (rki.de)

 

Kinderärztlicher Notdienst

ist am Wochenende von 9h-20h, Mittwoch Nachmittag 16h-20h und Freitag Nachmittag 16h - 20h

Telefon: 116 117

Nachts wenden Sie sich direkt an die zuständigen Kinderkliniken in Wiesbaden oder Frankfurt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Unser Telefon ist besetzt:

Montags bis Freitags von 8:00 Uhr - 12:00 Uhr

Montags und Dienstags 14:00 Uhr -17:00 Uhr

Donnerstags 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

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