Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Kinderarztpraxis - Monika Toth, Obere Bahnstr. 56, 73431 Aalen, Tel.: 07361/610640

22.01.2021 Für kranke Kinder stellen wir auf Ihren Wunsch hin eine Kindkrankbescheinigung aus. Für gesunde Kinder in Quarantäne gibt es eine Bescheinigung, die von der Betreuungseinrichtung (Schule, KiTa, Kindergarten) ausgefüllt werden muss.

Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

Bescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld bei gesundem Kind

29.12.2021 Jetzt sind Boosterimpfungen schon ab 12 Jahren möglich - 3 bis 6 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung.

22.12.2021 Neue StIKo-Empfehlung: Boosterimpfung bereits 3 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung. Weiterhin gilt: Boosterimpfung erst ab 18 Jahren

RKI - Empfehlungen der STIKO - Pressemitteilung der STIKO zur COVID-19-Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (9.12.2021)

Wir bieten im Rahmen der StIKo-Empfehlungen ab nächster Woche Kindern ab einem Alter von 5 Jahren Impfungen mit Biontech-Kinderimpfstoff an. 

07.12.2021 In unserer Praxis werden Covid-Abstriche (PCR) nur bei KRANKEN KINDERN durchgeführt!

Für Abstriche asymptomatischer Personen sind die Abstrichstellen zuständig, diese können auch PCR-Testungen veranlassen.

Wir streichen KEINE ERWACHSENEN ab, wir machen KEINE FREITESTUNGEN !

Auskünfte zu Quarantäne und Freitesten erhalten Sie täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Corona-Hotline: 07361/503-1900 des Gesundheitsamtes Aalen.

07.10.21 Der neue Grippe-Impfstoff ist da!
Sie können Termine zur Grippe-Impfung für Ihre Kinder und für sich online buchen. Mit einer Ausnahme: Wer in einer anderen Praxis im AOK-Hausarztvertrag eingeschrieben ist, kann sich nur dort gegen Grippe impfen lassen.
 
05.10.21: Ab sofort können Sie Videosprechstunden-Termine online buchen.
Unter Online-Terminvereinbarung buchen Sie den Videosprechstundentermin und zum Termin setzen Sie sich mit Ihrem Handy oder Laptop ins virtuelle Wartezimmer. Dann rufen wir Sie der Reihe nach auf und besprechen uns online. Benötigte Rezepte/Kindkrankbescheinigungen können wir per Post schicken. Wie Sie ins virtuelle Wartezimmer gelangen, erfahren Sie auf unserer Startseite unter "Videosprechstunde".
Übrigens: in dringenden Fällen können Sie auch einen zeitnahen Termin in unserer Praxis innerhalb eines Werktages unter "Online Terminvereinbarung" buchen.
 
21.09.21: Am 30. September schließen die meisten Impfzentren. Ab dem 05. Oktober bekommt unsere Praxis Spikevax von Moderna
 
14.09.21: CoViD-Auffrischimpfungen werden für bestimmte Personengruppen empfohlen
Wer zweimal mit einem Vektor-Impfstoff wie AstraZeneca geimpft wurde oder einmal mit Johnson&Johnson, sollte - um einen besseren Impfschutz zu erzielen - mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech nachgeimpft werden.
 
Personen über 80 Jahren und Mitarbeiter mit Patientenkontakt in Kliniken und Pflegeheimen und Immunsupprimierte/-defiziente, die vor mindestens 6 Monaten ihre letzte CoViD-Impfung bekommen haben, sollten ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff wie Biontech aufgefrischt werden.
 
18.08.2021 Wann ist eine CoViD-19-Auffrisch-Impfung nötig?
Es aktuell noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) / des Robert Koch Instituts (RKI) zu einer Auffrischimpfung gegen Coronaviren. 
In Israel z. B. werden Auffrischimpfungen ab 5 Monate nach der letzten Impfung für über 60 Jährige empfohlen.
In Bayern werden Auffrischimpfungen in Pflegeheimen ab 6 Monate nach der letzten Impfung angeboten.

16.08.2021 Die StIKo empfiehlt CoViD-19-Impfungen für alle Kinder von 12 bis 17 Jahren!

10.07.2021 Unser Praxisteam ist vollständig gegen COVID geimpft!
Wir haben uns für die Impfung entschieden:
- weil wir unsere Patienten und uns schützen wollen
- Nachdem Kinder und Jugendliche eineinhalb Jahre lang mitgeholfen haben, die Älteren zu schützen, obwohl sie selbst ein geringeres Risiko hatten, schwer zu erkranken, haben wir Erwachsenen kapiert, dass wir jetzt dran sind!
- weil wir wollen, dass Schulen und Kindergärten wieder offen bleiben
- weil wir in den vergangenen 2 Jahren erfahren haben, was passiert, wenn wir nichts gegen das Virus tun können
- weil wir nun die Chance haben, mit Hilfe eines Impfstoffes, möglichst viel Normalität zurück zu bekommen
- weil wir nicht noch weitere 20 oder 30 oder... Jahre abwarten wollen, um nach weiteren 128 oder mehr Lockdowns zu erkennen, dass das Coronavirus nicht mehr einfach so verschwindet...
 
06.07.2021 Wir stellen nun auch digitale Genesenenzertifikate aus!
05.07.2021 Alle mit AstraZeneca-Impfstoff geimpften Personen erhalten bei uns zur zweiten Impfung Biontech-Impfstoff. Die Biontech-Impfung kann bereits 4 bis 6 Wochen nach der AstraZeneca-Impfung erfolgen. 
18.06.2021 Ab sofort stellen wir digitale Impfzertifikate aus!
 
28.05.21 Neue Leitlinie zur Fluoridprophylaxe
Es gibt neue Empfehlungen zur Fluoridprophylaxe, die u. a. von Zahn- und Kinderärzten erarbeitet wurden und in die nächste AWMF-Leitlinie einfließen werden:
 
Fluorid-Prophylaxe
Fluorid ist ein natürliches Spurenelement, das den Aufbau gesunder Zähne maßgeblich unterstützt. Fluoride sorgen dafür, dass der Zahnschmelz hart und widerstandsfähig bleibt. 
Fluoride verhindern, dass Karies verursachende Bakterien sich auf der Zahnoberfläche ansiedeln. Sie hemmen den Stoffwechsel der Kariesbakterien, dadurch produzieren diese weniger Säure, die den Zahnschmelz angreift. Fluorid lagert sich in den Zahnschmelz ein und erhöht so zusätzlich dessen Widerstandskraft gegen die kariesverursachenden Säuren.
Die wichtigste Phase für die Fluorideinlagerung ist die Zeit der Zahnschmelzbildung, für die bleibenden Zähne beginnt dieses Stadium bereits kurz nach der Geburt! Ein wesentlicher Teil der vorbeugenden Wirkung von Fluorid gegenüber der Zahnkaries wird aber auf eine örtliche Wirkung zurückgeführt. Dies wird durch die Anwendung von fluoridierter Zahnpasta genutzt. 
 
In der richtigen Menge schützt Fluorid vor Karies. Ein Zuviel an Fluorid kann zu fleckförmigen Verfärbungen des Zahnschmelzes, der sogenannten Dentalfluorose führen.
 
Neue Empfehlung in von uns vereinfachter Form (die ausführlichen Empfehlungen stellen wir Ihnen gerne auf Nachfrage in der Praxis zur Einsichtnahme):
Ab 8. Lebenstag bis 1. Geburtstag: täglich ein Kombinationspräparat mit 0,25 mg Fluorid und 500 i. E. Vitamin-D in Tablettenform. Milchzähne ohne Zahnpasta oder mit fluoridfreier Zahnpasta putzen.
Wird Wasser mit einem Fluoridgehalt von 0,3 mg/l oder mehr zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet, soll Vitamin-D ohne Fluorid gegeben werden.
Das Leitungswasser in Aalen und Umgebung hat einen Fluoridgehalt unter 0,1 mg/l.
 
Vom 1. bis zum 2. Geburtstag:  Zweimal täglich Zähneputzen mit jeweils bis zu 125 mg (reiskorngroße Menge) Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 ppm.
 
Vom 2. bis zum 6. Geburtstag:Zwei bis dreimal täglich Zähneputzen mit jeweils bis zu 250 mg (erbsengroße Menge) Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 ppm. 
 

Verursacht Fluorid Bauchschmerzen?

Die von Eltern oft am fünften bis zehnten Lebenstag beobachteten beginnenden Bauchschmerzen haben in fast allen Fällen nichts mit der Gabe von Fluoridtabletten zu tun. Ein möglicher Grund für Bauchschmerzen bei Säuglingen in den ersten Lebenswochen ist der Milchzucker, der im Dickdarm vergoren wird.

Durch den noch unreifen Dünndarm werden nicht alle Nährstoffe aus der Muttermilch aufgenommen und somit gelangt Milchzucker in den Dickdarm. Dieser ist bei Geburt noch steril und wird durch in der Muttermilch enthaltene Milchsäurebakterien, aber auch durch den Kontakt mit Bakterien bei der Geburt im Geburtskanal nach und nach besiedelt. Es bildet sich die für jedes Kind individuelle Darmflora (das Mikrobiom). Die sich ansiedelnden Bakterien können den in den Dickdarm gelangenden Milchzucker vergären und es entstehen Darmgase. Um den fünften bis zehnten Lebenstag sind meist genügend Bakterien vorhanden, um eine (je nach Darmflora verschiedene) relevante Menge an Darmgasen zu produzieren, die bei Säuglingen zu Bauchschmerzen führen können.

Es ist nur menschlich, für dieses neue Ereignis (erstmalige Bauchschmerzen) eine Ursache zu suchen, und allzu oft finden Mütter diese in der ja vor kurzem erst begonnenen Fluoridprophylaxe. Leider ist diese sehr häufig nicht ursächlich für die Problematik, und somit führt das Weglassen auch in den allermeisten Fällen nicht zu einer Besserung, jedoch zu einem Verzicht auf eine medizinisch sinnvolle Kariesprophylaxe.

 
Vitamin-D-Prophylaxe
Vitamin D sorgt dafür, dass Kalzium aus der Nahrung in die Blutbahn aufgenommen und in den Knochen eingelagert wird. Rachitis ist eine Erkrankung, die durch einen Vitamin-D-Mangel hervorgerufen wird, die Folgen sind bleibende Knochenverkrümmungen durch eine krankhafte „Knochenerweichung“.
Die Zufuhr an Vitamin-D über Muttermilch und Säuglingsmilchnahrung bei Säuglingen in den ersten zwei Lebensjahren reicht nicht aus. Auch ab dem 5. Lebensmonat zugefütterte Breie können das Defizit nicht ausgleichen. 
Säuglinge sollten deshalb in Deutschland ab dem 8. Lebenstag zur Rachitisprophylaxe täglich 400 – 500 IE Vitamin-D erhalten. Dies gilt bis zum ersten Geburtstag. Im Herbst und Winter geborene Babys bekommen nach dem ersten Geburtstag die Vitamin-D-Tabletten bis zum folgenden Frühjahr weiter verabreicht. Im Regelfall wird die Gabe des Vitamin-D mit der Fluorid-Gabe zur Vorbeugung der Karies kombiniert. Frühgeborene erhalten bis 3 kg Körpergewicht Vitamin-D ohne Fluorid.
Vitamin-D ist bis zum 2. Geburtstag auf Kosten der Krankenkasse verordnungsfähig.
Ergänzend empfiehlt die DGKJ ab 2. Lebensjahr bis 18. Geburtstag  eine Vitamin-D-Gesamtzufuhr von 600 IE/Tag. Diese Menge kann bei ausgewogener Ernährung durch zusätzliche Zufuhr von 500 IE Vitamin-D täglich erreicht werden. Vitamin-D Tabletten erhalten Sie kostengünstig in jeder Apotheke. Ab dem 2. Geburtstag übernimmt Ihre Krankenkasse in der Regel nicht mehr die Kosten.

11.03.21 Coronavirus-Impfung in der Praxis

Sobald COVID-19-Impfstoffe auch an Praxen ausgeliefert werden, werden wir Sie hierüber informieren. Wir werden die Impfung dann in unserer Praxis durchführen.

09.01.21 Betreuungsgeld und Kindkrank-Bescheinigung

Rückwirkend zum 05.01.21 haben Eltern Anspruch auf Betreuungsgeld auch bei Schließung von Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Krippen. Zusätzlich wird die Anzahl der Tage verdoppelt (40 Tage pro Kind, max. 90 Tage pro Familie jährlich). Einen Anspruch auf Betreuungsgeld bei Schließung von Betreuungseinrichtung haben allerdings nur gesetzlich Versicherte berufstätige Eltern, deren Kinder gesetzlich versichert sind.
 
Ist Ihr Kind krank bekommen Sie die Kindkrank-Bescheinigung wie auch zuvor von uns.
 
Müssen Sie Ihr Kind aufgrund einer Schließung der Betreuungseinrichtung Zuhause betreuen und ist ihr Kind gesund, dann bekommen Sie eine Bescheinigung von der Einrichtung, die sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen.