Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

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Praxis U18 - Ärzte für Kinder- & Jugendmedizin

Stellen Sie sich auf ein Leben mit Corona ein !

Das Virus wird uns noch für einige Jahre begleiten.

Neue Mutationen bringen neue Herausforderungen mit sich. Waren Kinder bisher weder Treiber der Infektion, noch selbst betroffen, ändert sich vielleicht wieder einiges, so dass niemand voraussagen kann, wie es weiter geht.

Dies hat sich seit Beginn unserer Internetpräsentation bewahrheitet.


Die Impfung der Kinder zwischen 12 - 18 Jahren wurde seit 16.8.2021 von der Stiko empfohlen. Das RKI schreibt dazu: Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Daher hat die STIKO entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab.
Das bedeutet, dass körperliche Schäden bei Kindern in dieser Altersgruppe sowohl durch die Krankheit selbst wie auch durch Impfungen hervorgerufen werden können. Langzeitfolgen, sowohl was die Impfung angeht, als auch, was Long Covid betrifft, können noch nicht benannt werden, sind aber sehr unwahrscheinlich. Vor allem der (unbedingt wichtige) Vorteil, der weiteren sozialen Kontakte unter minimierten Ansteckungswahrscheinlichkeiten rechtfertigt und macht meiner Meinung nach diese Impfung notwendig.

Wer es genauer wissen will

Bei der Impfung für Kinder zwischen 5 - 12 Jahren sieht die Sache noch einmal anders aus. Es gibt Risikokinder, die nach Freigabe der Impfung (ebenso wie die älteren Kinder) unverzüglich geimpft werden sollten.
Allerdings kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass wir die gesunden Kleinsten unserer Gesellschaft kritiklos impfen, solange sich ein großer Teil Erwachsener nicht impfen läßt und damit die Intensivstationen verstopft, von anderen Menschen dringend benötigte Resourcen belegt, das Pflegepersonal und die Ärzte unsagbar belastet und unschuldige andere Menschen durch Unvernunft infiziert oder unter Umständen damit sogar tödlich verletzt.

Hier ein Beitrag, der das genauer beleuchtet

Ein Faktenblatt zur Imfpung von Kindern vom RKI gibt es hier

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

Schon länger wurden und werden in verschiedenen Impfzentren unserer Umgebung Kinder zwischen 12-18 Jahren sowie nun auch zwischen 5-12 Jahren geimpft. Da für Praxen das Impfen gegen Covid-19 mit einem sehr hohen organisatorischen Aufwand verbunden ist, können wir leider nicht alle Anfragen bedienen. Allerdings haben wir immer und werden auch weiterhin allen Risikopatienten Impftermine anbieten.

Allgemein würde ich zum Impfen sagen,
wir wollen vulnerable Gruppen nicht schützen,
sondern durch unsere eigene Impfung Sorge tragen, sie nicht zu gefährden.


Wer als Erwachsener noch über das Impfen nachdenkt, vergleiche:
  Das Risiko, an der Impfung (auch langfristig) Schaden zu nehmen, gegen
  Das Risiko, an einer Covid-19 Erkrankung (insbesondere auch langfristig) Schaden zu nehmen.
          Für mich ist die Entscheidung klar, lassen Sie sich impfen !!


Grunderkrankungen bei Kindern, die mit einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe einer Covid-19 Erkrankung einhergehen. Auch hier heißt es: Lassen Sie Ihr Kind impfen.

  • Adipositas (Übergewicht mit einem BMI>97%)
  • Angeborene / erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsupression
  • Angeborene zyanotische Herzfehler (SaO2<80%), Einkammerherzen St.n. Fontan-OP
  • Chronische Lungenerkrankung mit deutl. Einschränkung der Lufu (Nicht Asthma)
  • ChronischeNierenerkrankung
  • Chronische neurologische / neuromuskuläre Erkrankung
  • Schlecht eingestellter Diabetes mellitus (HbA1c >9%)
  • Schwere Herzinsuffizienz
  • Schwere pulmonale Hypertension
  • Syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • Trisomie 21
  • Tumorerkrankungen und Blutkrebs

>Bitte beachten Sie dringend unsere Vorgaben zum Verhalten in unserer Praxis<


Bei Kindern besteht nach derzeitigem Wissen kein erhöhtes Risiko für einen schweren akuten Erkrankungsverlauf. Auch bei Risikofaktoren wie Asthma und anderen chronischen Erkrankungen scheint die Krankheit Covid-19 bei Kindern in den allermeisten Fällen harmlos zu verlaufen, wenn sie medikamentös gut eingestellt ist. Einzig immungeschwächte Kinder sollten vor Covid-19 (wie vor allen anderen Infekten) geschützt werden.
Dies gilt ebenso für die Omekron-Variante. Der Verdacht, diese könnte zu einer größeren Gefährdung von Kindern und Jugendlichen führen, lies sich bisher nicht bestätigen oder beweisen.

Allerdings gibt es inzwischen Hinweise, dass es nach einer überstandenen Covid-19 Infektion (ähnlich anderer "Kinderkrankheiten" wie z.B. Masern), auch nach längerer Zeit (Monate bis Jahre?) noch zu Folgeerscheinungen kommen kann. Eine Covid-19 Erkrankung sollte deshalb nicht mit einer "harmlosen" Grippe verglichen und weiterhin sehr ernst genommen werden.

Dr. H. Friedrich


 

Abstrich

Wir bieten KEINEN Schnelltest mehr an.

Eine PCR Test wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes oder als Selbstzahler-Leistung (IGeL) durchgeführt.


 

Betreuung von Kindern in der Quarantäne

Wir können keine "Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes" ausstellen, wenn das Kind in Isolation oder Quarantäne muss, oder die betreuende Einrichtung wegen Infektionsfällen geschlossen werden musste.

Aber es gibt folgende Möglichkeiten:

Sie können sich an laut IsFG an den Staat wenden --> Siehe hier 

Bis 19.3.2022 haben Sie auch die Möglichkeit, zusätzliche "Kinderkrankentage" direkt bei der Krankenkasse zu beantragen --> zur Seite des Mundesministerium für Familie etc. und hier hier

Bescheinigung zur Betreuung eines kranken Kindes gibt es NUR zur Betreuung eines kranken Kindes.
NICHT bei Quarantäne oder Schließung von Betreuungseinrichtungen.
Diese Bescheinigungen bekommen Sie bei Ihrer betreuenden Einrichtung, ggf. dem Gesundheitsamt oder der zuständigen Polizeibehörde.

 

Verhalten in unserer Praxis

Kommen Sie generell NICHT unangemeldet in unsere Praxis.

Rufen Sie an, auch wenn es zeitweise schwierig ist, uns telefonisch zu erreichen.
(Es könnte sein, dass wir die Türe für unangemeldete Besuche geschlossen lassen müssen.)
Schicken Sie eine Email, insbesondere für Bitten um Rezepte, Überweisungen oder andere Formulare.
(Rechnen Sie aber damit, dass wir erst am Abend antworten oder das Gewünschte erst am Folgetag bereit liegt.)

Es besteht ein ein erhöhtes Covid-19 Infektionsrisiko:

  • Sie oder Ihr Kind waren in den letzten 14 Tagen in einem >Risikogebiet<
  • Sie oder Ihr Kind hatten in den letzten 14 Tagen >engen Kontakt< zu einer mit Covid-19 infizierten Person
  • Sie oder Ihr Kind waren in den letzten 14 Tagen auf einer größeren (>50 Personen) Familien-Feier (Geburtstag, Hochzeit, Beerdigung, Religiöses Fest etc.), bei der die >aha-Regeln< nicht konsequent eingehalten wurden

Bitte weisen Sie uns ungefragt vor Betreten der Praxis, möglichst schon bei der Terminvergabe, auf einen oben genannten Umstand hin.
(Sie könnten ansonsten schadensersatzpflichtig gemacht werden, sollten sich andere Patienten oder Mitarbeiter der Praxis bei Ihnen oder Ihrem Kind unwissentlich infizieren.)

Leider müssen wir das "Bitte" streichen, sondern Sie nachdrücklich auffordern:

  • Schellen Sie, wenn die elektrische Schiebetüre geschlossen bleibt.
  • Halten Sie Abstand vor und in der Praxis.
  • Desinfizieren Sie sich und Ihrem Kind die Hände im Vorraum der Praxis.
  • Tragen Sie mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung und bedecken damit auch Mund UND Nase.
  • Behalten Sie die Mund-Nasen-Bedeckung auf, auch wenn Sie alleine im Warte-/Untersuchungszimmer sind.
  • Kommen Sie mit dem Kind alleine, möglichst ohne Geschwister und nur mit einem Elternteil.
  • Sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie sich selbst evtl. nicht wohl fühlen.

 

Enger Kontakt: Dazu zählen Menschen, die innerhalb der zurückliegenden zwei Tage seit der Diagnose mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten mit einem Abstand von weniger als zwei Metern gesprochen haben. Auch wer von einem Erkrankten angehustet oder angeniest wurde, zählt zu dieser Kategorie. Wer mit einem Erkrankten in einem Haushalt lebt, gehört automatisch in diese Kategorie. Ebenso Personen, die im Flugzeug in der selben Reihe mit einem Erkrankten gesessen haben.


Das Leben birgt nicht nur die Corona-Gefahr. Andere Krankheiten sind nicht harmloser geworden.
Es ist sinnvoll, medizinisch nicht dringend erforderliche Untersuchungen und Behandlungen abzusagen, wenn wir dadurch das Ansteckungsrisiko für Sie und unsere Mitarbeiter senken können. Aber....

Bitte nehmen Sie Ihre Vorsorgetermine wahr, insbesondere U2-U6, wir werden diese nicht nachholen können.
Halten Sie den Impfplan der ersten beiden Lebensjahre ein. Informieren Sie sich bitte >hier< über die Termine, die Sie einhalten müssen. Bedenken Sie, dass wir aus kapazitätsgründen nicht alle ausgefallenen Termine nachholen können.

Durch Umstrukturierung unseres Terminplanes trennen wir gesunde und kranke Kinder voneinander.


Infektions-Telefon (Gesundheitsamt Breisgau-Hochschwarzwald): 0761 2187-3212
Corona-Hotline der Uni-Klinik (6-22 Uhr): 0800 1 827 266

Aktuelle Informationen
Wie erkläre ich es meinem Kind, Familien zur Zeiten von Kontaktsperre
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Besonderheiten bei Kindern
Bundesgesundheitsministerium,_auch_andere_Sprachen

Infos für Schulen und KiGa
Häufig gestellte Fragen
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