Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

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Praxis für Kinder- und Jugendmedizin am Kattewall

Unser Notprogramm Phase 1 = Corona ist in Emden, aber noch nicht überall

Bitte überlegen Sie sehr sorgfältig, ob Sie Ihr Kind dem Risiko aussetzen wollen, sich in unserer Praxis anzustecken. Es gibt schon jetzt Influenza, und und und.

Bitte überlegen Sie ganz genau, ob Sie mit Ihrem Kind andere anstecken wollen! Wir behandeln Kinder, die mit schweren Grunderkrankungen zu kämpfen haben! Wir haben Kinder mit Herzfehlern und Kinder mit Mukoviszidose, Kinder mit schwerem Asthma und Stoffwechselerkrankungen. Wenn die sich zusätzlich anstecken, dann ist das sehr gefährlich (die bei Kindern oft unsichtbare Corona-Infektion scheint hier die geringste Gefahr zu sein).

Auch in China gibt es Kinder mit schweren Begleiterkrankungen gibt,  und dennoch ist die Sterblichkeit bei Kindern unter 10 Jahren bisher gleich NULL Prozent!

Brauchen Sie wirklich eine Untersuchung vor dem verlängerten Wochenende?

Brauchen Sie wirklich eine Bestätigung, dass Ihr Kind nicht austrocknet, wenn Sie das vollgesabberte Lätzchen 3 mal täglich wechseln müssen?

Brauchen Sie wirkleich einen Arzt für Hustenschnupfenheiserkeit?
Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl als Mutter/Vater!! Sie haben Ihr Kind schon so weit begleitet, Sie kennen Ihr Kind! Fragen Sie sich: muss ich wirklich in die Praxis? Und wenn Sie diese Frage mit "JA" beantworten, dann vereinbaren Sie einen Termin!

Kranke Kinder behandeln wir nur vormittags!

Würden Sie Ihr Kind noch in den Kindergarten oder die Schule schicken?

Dann bleiben Sie zum Schutze Ihres Kindes der Praxis fern!

Nachmittags dürfen ausschließlich nicht zu verschiebende Vorsorgen kommen und Impfungen!

Und auf jeden Fall klären Sie unbedingt vorher mit uns, ob und wann Sie dann zur Praxis kommen.

Aber ein Notfall ist nicht seit 3 Stunden gespuckt oder seit 3 Tagen Husten oder seit 3 Wochen Schnupfen oder seit 3 Monaten immer wieder Bauchweh! Schützen Sie Ihr Kind vor dem Risiko einer Ansteckung! Bleiben Sie bitte zum Schutz Ihres Kindes zuhause! Und zum Schutze der anderen; auch der anderen in Ihrer eigenen Familie. Uns geht es bei dieser deutlichen Einschränkung für unsere nicht-schwer-erkrankten Kinder um deren Schutz. Es geht um den Schutz Ihres Kindes vor Ansteckung in einer schwierigen Zeit.

Und ganz ehrlich: wir brauchen unsere Zeit und unsere Kraft natürlich auch für die wirklich kranken Kinder!

 

Schulen und Kitas sind geschlossen

Eine weise Entscheidung! 

Wir sind seit vielen Jahren eine der 40 Meldepraxen in Niedersachsen für die Grippe-Erhebung des Landesgesundheitsamtes. Immer ist es so, dass die Grippewelle kommt und dann in den wenigen Tagen um Weihnachten herum wieder einbricht, weil die Kinder in Schulen und KiTas die Viren nicht tauschen können.

Deshalb ist die Hoffnung groß, dass es ähnlich bei Corona läuft und die Verbreitung gebremst werden kann.

Jetzt müssen alle niedersächsischen Kinder zuhause betreut werden!

Bedenken Sie bitte:

  • Großeltern sind durch das Coronavirus am gefährlichsten bedroht.
  • (privat organisierte) Notgruppen in Klassenstärke helfen beim Kampf gegen die Ausbreitung nicht!
  • Wenn Sie zur Betreuung Ihres Kindes zuhause bleiben müssen und Ihr Kind ist nicht krank, dann dürfen wir natürlich keine Kinderkrankmeldung (Bescheinigung für die Betreuung eines kranken Kindes zuhause) ausstellen.
  • Wenn Sie Ihr Kind zuhause betreuen müssen und Ihr Kind ist krank, dann dürfen wir Ihnen natürlich eine Kinderkrankmeldung ausstellen.
  • Wenn Ihr Kind nur eine leichte Erkältung hat, dann dürfen Sie die Kinderkrankmeldung telefonisch bestellen, wir schicken sie auch zu.
  • Wenn Ihr Kind kränker ist (Magendarm/Fieber o.ä) dann dürfen wir keine telefonische Kinderkrankmeldung ausstellen.
  • Wenn ihr Kind Kontakt hatte zu einem bestätigten Corona-Fall, dann dürfen wir keine Kinderkrankmeldung ausstellen. Dann wenden Sie sich an das Gesundheitsamt. Dort muss dann ggf. Quarantäne angeordnet werden (Ihr Arbeitgeber erhält dann Ihren Lohn vom Gesundheitsamt auf Antrag erstattet). Nur bei konkreter schriftlicher Anordnung!

Die Regelung zur telefonischen Bestellung gilt zunächst bis zum 7.4.2020.

Woher kommt der Corona Virus und was macht er?

Woher kommt der Corona-Virus?

Der eigentliche Ausbruch der Erkrankung in China, in der Provinz Wuhan, ist nicht ganz klar. Es gingwohl schon im November 2019 los. Ärzte die diesen Ausbruch meldeten, wurden von staatlichen Stellen sogar bedroht und durften sich nicht äußern! Der erste Arzt, dem die Erkrankung aufgefallen war, ist mittlerweile das erste prominente Opfer. 

In China war dann aber bald klar, dass sie auf einen neuen Typ des länger bekannten Coroa-Virus zurückzuführen ist. Und es war klar, dass hier die Gefahr besteht, dass sich die Erkrankung schnell weit ausbreiten könnte.

Und weil es für diese Erkrankung keine Medikamente und keine Impfung gibt, waren die Maßnahmen in China drastisch. Die Welt drum herum hat es sich gut angeschaut und sonst???

Schließlich gab es Ende Januar dier ersten Fälle in Deutschland (für Intressierte hier genauer nachzulesen). Und die aktuellen Zahlen und die aktuelle Verbreitung kann man hier fast  minutenaktuell nachsehen. Dennoch gab es keine weiteren Maßnahmen. Weiterhin Direktflüge aus China nach Deutschland. Aber immerhin hat die Politik schnell reagiert: "Deutschland ist besetens auf einen Ausbruch vorbereitet".

Dem haben die Ärzte in den Praxen, in die jeder kranke Mensch ersteinmal geht, niemals zugestimmt. Weil es nicht stimmt.

Sicherlich mögen die Behörden gut vorbereitet sein. Sie haben - wie es in den Zeitungen zu lesen ist - Arbeitsgruppen gebildet, die Ausbreitung verfolgt, Handlungsanweisungen geschrieben, Ratschläge und Ablaufpläne kopiert. Sie haben miteinander und mit dem RKI gesprochen, sie haben auch die Handlungsempfehlungen des RKI kopiert. Aber leider haben diese Handlungsempfehlungen nichts mit der Realität zu tun. Dazu später mehr!

Woran merke ich, dass ich Coronavirus habe?

Gar nicht. Und das ist das Gemeine! Eine Erkrankung an Coronavirus läßt sich nicht einfach so feststellen. Eine schwere Erkrankung ähnelt der Influenza, mit der wir jetzt massenhaft zu tun haben, wie ein Ei dem anderen.

Leichtere Infektionen bestehen einfach aus Hustenschnupfenheiserkeit. Wie jede Erkältung. Und deshalb merkt der Patient erstmal nichts und der Arzt kommt auch nicht drauf. Aber angesteckt habe ich dann schon alle möglichen Leute.

Das Robert Koch Institut beschreibt die Verdachtsfälle: "Unspezifische Allgemeinsymptome oder akut respiratorische Symptome jeder Schwere". Was heißt das auf deutsch? Ein "unspezifisches Allgemeinsymptom" ist jedes Krankheitszeichen, das ich nicht einer speziellen Krankheit zuordnen kann. Ein typisches Windpockenbläschen gehört nicht dazu, denn das gibt es eben nur bei Windpocken. Aber leichte Halsschmerzen, verstopfte Nasen, etwas Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gliederschmerzen, alles das kann ein Hinweis sein auf Corona. Wie soll man das von einer Erkältung unterscheiden? Ein "akutes respiratorisches Symptom" ist Husten; leichter oder schwerer oder mittlerer, feuchter oder trockener. Und Schnötten; egal ob klar oder gelb. Das alles sind die Symptome von Corona. Und wennein Kind solche Symptome hat, dann kann das eben alles, aber auch ales andere seini als Corona. Eie Coronainfektion bei einem Kind ist "unsichtbar".

Haben Sie gehört: der erste Italiener war zuerst im Krankenhaus als Grippe abgewiesen worden. Natürlich!!! Das können Sie jetzt auch verstehen, oder??? In Zeiten der Grippe-Epidemie (und die haben wir jetzt!) sind diese Krankheitszeichen zu >90% auch eine Grippe! Corona.....das hat einfach keiner auf dem Schirm und erkennen kann man es erst viel später!

Eine ganze Reihe guter videos zu den Fragen rund um Corona finden Sie hier bei Youtube!

Mein Kind hat eine schwere Grunderkrankung - was sollte ich tun?

Wenn Ihr Kind eine schwere Grunderkrankung hat, dann sollten wir gemeinsam überlegen, wie wir Ihr Kind bestmöglich schützen können.

  • Ist es jetzt in Krippe, KiTa oder Schule gut aufgehoben? Denken Sie bitte darüber nach!
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen auf jeden Fall.
  • Corona erkennt man nicht, jeder kann es anschleppen.
  • Gerade bei (grundsätzlich gesunden) Kindern ist eine Infektion mit Coronaviren unsichtbar!
  • Sie können nur versuchen, Ihr bestes zu tun. Aber 100 Prozent Schutz ist nicht möglich!!!
  • Wenn ein Familienmitglied Grund zur Annahme hat, dass es sich mit Corona infiziert hat, dann gelten auch zuhause die grundlegenden Sicherheits- und Hygieneregeln.

Darüber hinaus ist empfohlen, sich - wenn  möglich - nicht im gleichen Raum aufzuhalten, die Räume regelmäßig gründlich zu lüften. Nicht ein dauergekipptes Fenster ist hier sinnvoll, sondern nur das Aufreissen der Fenster für 10-15 Minuten, mehrfach täglich. Dadurch verbessert sich nicht nur das allgemeine Raumklima, Sie sparen durch bessere Sauerstoffversorgung nicht nur Heizkosten, vermeiden nicht nur Schimmel, sondern Sie reduzieren die Virusmenge im Raum!

Was kann ich gegen den Coronavirus tun und was, wenn ich krank bin?

Was kann ich gegen den Coronavirus tun?

Nichts!

Ruhe bewahren.

Aber wir können eigenltich ganz viel tun, damit wir ihn nicht bekommen.

Natürlich muss niemand jetzt in Risikogebiete reisen. Und wie schnell und wo die Risikogebiete sind, das kann man hier und hier erfahren! Aber die Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen, in Hotels im Urlaub und überall machen klar: zuhause ist es nicht nur am schönsten, sondern mit Sicherheit auch am sichersten! Also: zuhause bleiben!

Und müssen wir uns jetzt in Gefahr begeben? Unnötig irgendwelche Massenveranstaltungen besuchen? Wird der FC. Bayern München nur deshalb verlieren, weil seine Ostfriesenfans nicht dabei sind?

Wenn wir Husten und Niesen (und das sind die natürlichen Reinigungsmassnahmen unerer Luftwege), dann nehmen wir uns ein Beispiel an unseren Kindergartenkindern; die haben gelernt, wie man hustet und wie man niest: in die Ellenbeuge!

Lassen Sie den Blödsinn mit dem Mundschutz! Überall rennen die Leute mit Läppchen rum. Was für ein Quatsch. Aber der Mundschutz, den Sie teuer bei Ebay ergattern haben, der fehlt vielleicht im Krankenhaus dem, der ihn wirklich braucht. Ein Mundschutz schützt eine gesunde Person nicht davor, sich anzustecken!

Ein schönes Merkblatt zum Schutz vor dem Coronavirus finden Sie hier!

Und mit banalen Erkältungen gehe ich nicht in eine Praxis zum Arzt und schon gar nicht in ein Krankenhaus! Schon, weil ich MICH SCHÜTZEN will: wo sind denn jetzt mehr Kranke und Ansteckende als in einer Praxis? Wo kann ich mich besser anstecken als in einem Wartezimmer??? Wenn es mir schlecht geht, also richtig schlecht, dann muss ich das Risiko in Kauf nehmen. Aber nur für "einmal abhorchen" oder "einmal zur Sicherheit" in einem Wartezimmer mit Influenza, Noroviren, Metapneumoviren, Rhinoviren und wie die noch alle heissen??? Ich bin doch nicht blöd! Das lohnt das Risiko nicht! 

Was kann ich tun, wenn mein Kind krank ist?

Das wichtigste: Ruhe!

Nicht nur Ruhe bewahren = keine Panik! Sondern auch Ruhe! Es ist ein Virus! Meine Abwehr, die packt das! Und alles, was für einfache Erkältungen gilt, das gilt auch hier! Die Erkrankung an Coronavirus ist nicht harmlos! Aber bei Kindern unter 10 Jahren in 0% tödlich! NULL Prozent!

Medien/Corona-Sterblichkeit

Es gelten unsere allgemeinen Empfehlungen zu Fieber und Fieber-Senken. Schützen sie sich und Ihre Lieben. Ruhe bewahren, ausreichend trinken. Informieren Sie sich. Aber bevor Sie unsere Praxis aufsuchen: schreiben Sie eine Email, rufen Sie an, vereinbaren Sie, nach telefonischer Beratung einen Termin. Wenn es Ihrem Kind gut geht, versuchen Sie bitte nicht, dazu eine Bestätigung vom Arzt zu holen, vertrauen Sie auf Ihr Gefühl.  Wieoft war eine Mutter mit ihrem gesunden Kind Anfang der Woche zum "Check-Up, weil wir Freitag in den Urlaub fliegen" und am Freitag zurück mit Magendarm!!! Vermeiden Sie das.

Aber fragen Sie bitte nicht, ob sie zum Delphi oder in die Krabbelgruppe gehen sollen. Lassen Sie das einfach! Andere Mütter werden es Ihnen danken und Sie wären auch dankbar! Und Ihr Kind wir des Ihnen danken, denn auch wenn wir krank sind, dann wollen wir unserer Ruhe!

Bitte überlassen Sie die Praxen und Notfallambulanzen in den Krankenhäusern denen, die es brauchen: chronisch Kranken mit schweren Infektionen! Notfällen eben!!

Wir sagen immer. wenn Sie sich sorgen, dann kommen Sie bitte. Das ist notwendig, denn dadurch bekommen Sie ein Gefühl für die Gesundheit Ihres Kindes. Sie bekommen bestätigt, das es nicht schlimm, oder nicht soooo schlimm ist. Aber in diesen Zeiten müssen Sie wissen, dass Sie  mit einer Vorstellung in einer Praxis auch immer ein Risiko eingehen. Wägen Sie ab. Entscheiden Sie weise. Fragen Sie sich: wie geht es meinem Kind? Trinkt es noch ausreichend? Sind die Schleimhäute feucht? Reagiert es angemessen auf meine Ansprache?

Wenn Sie sich sorgen, dann bleiben Sie besser zuhause.

Wenn Ihr Kind krank ist, vereinbaren Sie einen Besuch in der Praxis.

Bitte haben Sie Verständnis: wir versorgen zur Zeit bis zu 100 (Mi&Fr), bzw 150 (Mo,Di,Do) Patienten pro Tag in oftmals über 12 Stunden Arbeit pro Tag. Hausbesuche sind absolut unmöglich! Eine Arbeitswoche wäre nicht ausreichend, um die Arbeit eines Tages zu erledigen.

Einfach weg? Flucht? Urlaub?? Exil???

Ein Reflex bei drohender "Gefahr" (bedenken Sie bitte: auch in China gibt es chronich kranke Kinder. Kinder mit Asthma und Herzfehlern. Dennoch ist in China de Sterblichkeit unter Kindern gleich 0 Prozent!!) ist Flucht!

Bitte bleiben Sie ruhig!

Das Bundesministerium für Gesundheit betont z.B. dass auf Kreuzfahrtschiffem eine erhöhtes Quarantänerisiko besteht.

Und denken Sie an die Lüftung im Flugzeug.

Und bedenken Sie bitte: heute ist Corona nicht auf der einsamen Insel, aber morgen könnte Corona Sie gerade dort in die Quarantäne zwingen.

Und bedenken Sie bitte: wo möchten Sie mit Ihrem Kind lieber 2 Wochen eingeschlossen sein: zuhause oder in einer kleinen Ferienwohnung.

Und bedenken Sie bitte: wer kann Sie an einem Ferienort unterstützen und wer stellt Ihnen hier 1 l Milch vor die Tür.

Denken Sie einen Moment darüber nach, ob Sie irgendwo sonst sicherer sind?!

Denken Sie einen Moment darüber nach, ob Sie Ihren geplanten Urlaub nicht stornieren möchten?!

Allerdings richtet es sich nach den Bedingungen der Versicherung, ob die abgesagte Reise erstattet werden kann. Natürlich ist Ihr Kind nicht erkrankt, also hilft Ihnen ein Attest vom Arzt sicher nicht.

Wir bleiben immer bei der Wahrheit!

Wie steht es um unsere Großeltern?

Wenn wir betonen dürfen, dass es unseren Patienten, den Kindern, sicherlich wenig ausmacht, wenn sie an Corona erkranken, dann haben wir doch ein sehr schlechtes Gefühl, wenn wir an die Angehörigen, an die Großeltern denken.

Denn das ist durch den Verlauf bisher genau so deutlich geworden wie die minmale Gefahr für Kinder: Großelern sind einer ganz besonderen gefahr ausgesetzt. Und hier gilt, je älter, desto größer ist die Gefahr. Das Durchschnittsalter der verstorbenen Corona-Patienten in Italien lag am 11.03.2020 bei 81 Jahren.  Wenn Menschen die Infektion bekommen, die älter als 80 Jahre sind, dann ungefähr jeder vierte daran sterben.

Wir müssen unsere Großeltern schützen. Bitte überlegen Sie daher, ob Sie Oma und Opa einplanen, wenn ihr (krankes) Kind nicht in die Kita oder Schule darf.

Ich brauche eine Kind-Krank- Schreibung

Ihr Kind hat die typischen (???) Symptome einer (Corona-) Virusinfektion?

Wenn Ihr Kind Symptome einer leichten Erkältung hat (Husten, Schnupfen, Heiserkeit u.ä.), dann dürfen Sie gerne in der Praxis anrufen. Wir stellen Ihnen die Bescheinigung aus, mit der Sie für die Betreuung Ihres Kindes zuhause bleiben dürfen. Und wir schicken Ihnen diese Bescheinigung auch gerne zu.

Aber: 

  • Die maximale Dauer dieser Krankschreibung beträgt höchstens 7 Tage!
  • Diese Tage werden auf Ihr Jahreskonto (höchstens 10 Arbeitstage pro Kind in einem Jahr) angerechnet!!
  • Wenn Ihr Kind wirklich krank ist (Fieber, Lungenentzündung, Durchfall, Erbrechen), dann dürfen wir die Bescheinigung wie bisher nur ausstellen, wenn Ihr Kind zu uns in die Praxis kommt!

Was können WIR tun?

Wir arbeiten!

Die Politik sagt: Deutschland ist bestens vorbereitet.

Das stimmt zum Teil. Die Politiker in den Büros bereiten sich vor! Sie planen und verfolgen, sie schreiben Papiere und erstellen Handlungsempfehlungen. Sie beschreiben Meldeketten. Sie sitzen zusammen und beraten sich und sie schreiben Briefe.

Unsere Praxis ist voll mit Kindern mit Grippe. Bis zu 150 Kinder sehen, untersuchen und beraten wir jeden Tag.

Leider haben uns die staatlichen Stellen bisher noch nicht mit der notwendigen Schutzausrüstung versorgen können. Hier in §23 nachzulesen! Daher könnten wir auch vom Material her nicht den Handlungsempfehlungen folgen. 

Und Sie können sich vorsetellen: in unserer Praxis nach jedem Patientenkontakt einen Kittel sorgfältig ausziehen, wegwerfen, einen neuen Kittel anziehen. 150 mal am Tag?

Wir haben nicht für jeden Patienten mit Erkältungssymptomen ein eigenes Wartezimmer.

Und eine weitere dringende Empfehlung: sobald einer von uns Kontakt zu einem Corona-Fall hatte, müssen wir und alle Kontaktpersonen und alle, die mit im Wartezimmer waren 14 Tage zuhause bleiben.

Aber wir arbeiten.

Und wir bitten Sie, sich zu überlegen, ob Sie hr Kind in der Praxis vorstellen müssen.

Können Sie sich vorstellen: 150 Hausbesuche an einem Tag? Wenn jeder Hausbesuch nur 1/2 Stunde dauert(die Fahrzeit muss ja dazu gerechnet werden). Rechnen Sie bitte aus, wie lang dann ein Tag sein muss.

Aber auch dies: wir haben in jeder Grippesaison viele Fälle von Infektionen mit Coronaviren. Bedenken Sie: es wird soooo schlimm nicht!