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Hepatitis B

Was ist Hepatitis B?

Hepatitis B, eine virusbedingte Leberentzündung, ist weltweit verbreitet – hohe Durchseuchungsraten existieren vor allem in Zentral- und Südafrika, in Südostasien und Südamerika. Die Leberentzündung kann chronisch werden, es kann sich in der Folge eine Schrumpfleber (Leberzirrhose) und in seltenen Fällen auch Leberkrebs entwickeln. Weltweit leiden etwa 240 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis-B-Infektion, in Europa 13,3 Millionen. Jährlich sterben etwa 600.000 Menschen auf der Welt, in Europa 36.000 Menschen durch diese Krankheit.

Hepatitis B © CLIPAREA.com
Hepatitis B ist eine virusbedingte Leberentzündung. (© CLIPAREA.com)

In Deutschland sind etwa eine halbe Millionen Menschen chronisch erkrankt. Die letzten Jahre gab es etwa 700 Neuerkrankungen pro Jahr (2010: 767, 2011: 812, 2012: 680, 2013: 692), in Europa etwa 17.000. Als Hauptübertragungsweg gilt der Sexualverkehr. Mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infizierte Frauen können vor und während der Geburt das Virus auf ihr Kind übertragen. Schätzungsweise zwischen 2.800 und 5.600 Kinder pro Jahr werden in Deutschland von Müttern geboren, die das Virus in sich tragen.

Das HBV wird durch kleinste Spuren von Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen und kann durch winzige Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute eindringen.

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Ulrich Fegeler

letzte Änderung: 22.03.2016