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Sicherheit von Impfstoffen

Überprüfung der Impfstoff

Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme zum Schutz vor – zum Teil lebensgefährlichen – Infektionskrankheiten, die durch Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Sie wird in aller Regel gesunden Menschen – vom Säugling bis zum Senior – verabreicht. Daher werden an die Sicherheit der Impfstoffe besonders hohe Ansprüche gestellt.
Impfstoffe sind biologische Arzneimittel, ihre Herstellung obliegt strengen Hygienemaßnahmen und Kontrollen aller Produktionsschritte. Ausgangsmaterialien sind Viren oder Bakterien bzw. deren Bestandteile. Man unterscheidet zwischen Tot- und Lebend-Impfstoffen.

Das Paul-Ehrlich-Institut – der TÜV für Impfseren
Alle in Deutschland verwendeten Impfstoffe müssen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – dem Bundesamt für Sera und Impfstoffe in Langen – zugelassen sein. Das Verfahren beinhaltet strenge Auflagen. Das beginnt bei der Inspektion und Zulassung der Produktionsstätten und sämtlicher Ausgangsmaterialen, geht über ständige Kontrollen während der Herstellung bis zur endgültigen Freigabe der fertig produzierten Impfstoff-Mengen (eingeteilt in so genannte Chargen) durch das PEI.

Fortlaufend kontrolliert das PEI auch die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit von bereits zugelassenen Impfstoffen. Spätestens alle fünf Jahre wird geprüft, ob ein Impfstoff noch dem neuesten medizinischen Standard entspricht. Damit gehören Impfstoffe zu den sichersten Medikamenten, die wir in Deutschland haben. Die modernen Kombinationsimpfstoffe für Kinder, die hierzulande verwendet werden, sind zudem inzwischen quecksilberfrei.

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22. September 2016

Autor: äin-red

Fachliche Unterstützung: Dr. Martin Terhardt