Magersucht


Magersucht (Anorexie, Anorexia nervosa; wörtliche Übersetzung: Appetitlosigkeit) ist eine ernste, psychische Erkrankung, die in vielen Aspekten einem zwanghaften Verhalten gleicht. Inmitten von Nahrungsbergen magern Betroffene ab - bis ein ausgeprägtes Untergewicht erreicht wird. Magersüchtige bemühen sich, diesen Status mit allen Mitteln zu halten, einem Zunehmen wird nahezu panisch entgegengewirkt. Im Extremfall hungern sich Betroffene buchstäblich zu Tode. Man unterscheidet bei Magersüchtigen zwei Typen: Zum einen diejenigen (so genannter "restriktiver Typ"), die ausschließlich fasten, und zum anderen Patienten (so genannter "purging Typ"), die auch andere Maßnahmen zur Gewichtsreduktion (Erbrechen, Abführmittel) benutzen.

An dieser Ess-Störung leiden meist Mädchen im Teenageralter, der Erkrankungsgipfel liegt zwischen 14 und 16 Jahren. Bei den 15- bis 24-Jährigen sind etwa 0,3 bis 1% betroffen, aber auch bei den 10- bis 14-jährigen Kindern nimmt der Anteil der Magersüchtigen zu. Mädchen und junge Frauen entwickeln 10-mal häufiger eine Anorexie als ihre männlichen Altersgenossen. Die Patient(inn)en stammen aus allen gesellschaftlichen Schichten, vermehrt allerdings aus der Mittel- und Oberschicht.

Weitere Informationen zu den Ursachen, zu möglichen Warnzeichen, zur umfassenden Beschreibung des Krankheitsbildes sowie zu den Therapiemöglichkeiten finden Sie hier.

 
nach oben  Druckansicht öffnen Seite per eMail empfehlen


HPV-Impfung nicht zu spät wahrnehmen
   
Besser null Promille für ungeborene Kinder
   
Kinder auf eine Operation altersgerecht vorbereiten
   
Später Schulbeginn macht Jugendliche leistungsfähiger
   
Imaginäre Freunde fördern Sprachfertigkeiten
   
Allergie auslösende Nahrungsmittel: Früher Konsum erhöht die Verträglichkeit
   
Extreme bei Erstklässlern nehmen zu
   
Angebote von Ärzte-im-Netz: Frauengesundheit | Allgemeine & Innere Medizin | Neurologie & Psychiatrie | Lungenheilkunde | HNO-Heilkunde