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Spina bifida (offener Rücken)


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Ein offener Rücken (Spina bifida= gespaltenes Rückgrat) ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. In Mitteleuropa kommt etwa eines von 1.000 Kindern mit einem offenen Rücken auf die Welt. Mädchen sind davon häufiger betroffen als Jungen. Während der Embryonalentwicklung hat sich die Wirbelsäule nicht ganz verschlossen, so dass sich die normalerweise im Wirbelkanal verlaufenden Nerven und Rückenmarksteile sackförmig aus dem Rücken vorwölben (Myelomeningozele). Sind in der Wölbung nur Teile der Rückenmarkshäute enthalten spricht man von einer Meningozele. Wenn Nerven austreten, können sie in ihrer Funktion, d.h. Übertragung von Impulsen zu den dazugehörigen Körperregionen, gestört sein, so dass es dort zu Lähmungen von Muskeln und Empfindungslosigkeit kommen kann. Meist befindet sich die Ausstülpung im unteren Rückenbereich (Lendenwirbelsäule), so dass die Steh- und Gehfähigkeit beeinträchtigt und auch Blase und Enddarm von Lähmungen betroffen sein können. Treten Teile des Rückenmarks aus, kann auch die Rückenmarksflüssigkeit nicht mehr ungehindert fließen, sie staut sich im Gehirn, es kann sich ein Wasserkopf (Hydrozephalus) bilden.

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