Einleitung
Ursachen
Krankheitsbild
Erkennung
Therapie
Vorsorge
Häufige Fragen


 

Pfeiffersches Drüsenfieber


Einleitung

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) ist eine Viruserkrankung, die relativ häufig auftritt. Verursacher ist das Ebstein-Barr-Virus (EBV), das Immunzellen des Körpers befällt und zu Lymphknotenschwellungen führen kann („Drüsenfieber“). Die Durchseuchung mit EBV ist hoch (über 70% der Erwachsenen) und beginnt bereits in der Kindheit. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) schwankt von 10 - 50 Tagen.

"Die Kusskrankheit"
Da das EBV v.a. beim Küssen übertragen wird, nennt man die Erkrankung auch „kissing disease = Kusskrankheit“. Meist sind Kinder im Alter zwischen vier und 15 Jahren betroffen. Die Kleinkinder bekommen die Infektion durch das Küssen der Eltern. Der 2. Erkrankungsgipfel liegt in der Pubertät, wenn die ersten sexuellen Erfahrungen ausgetauscht werden. Nur selten ist die Erkrankung gefährlich, meistens verläuft sie mild. Bei Kindern wird das Pfeiffersche Drüsenfieber oft nicht erkannt, da sie nur Symptome wie Fieber und Müdigkeit zeigen, und die Krankheit relativ kurz andauert. Bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann sich die Erkrankung länger ausdehnen.

nach oben  Druckansicht öffnen Seite per eMail empfehlen

 
Angebote von Ärzte-im-Netz: Frauengesundheit | Allgemeine & Innere Medizin | Neurologie & Psychiatrie | Lungenheilkunde | HNO-Heilkunde