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Lungenentzündung (Pneumonie)
Allgemeines
Als Lungenentzündung (Pneumonie) bezeichnet man eine Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) und/oder des Lungenbindegewebes. Typischerweise geht die Pneumonie mit einer Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe einher. Mediziner teilen eine Lungenentzündung in eine Bronchopneumonie und eine Lobärpneumonie ein. Sind die Atemwege mit angrenzendem Lungenbindegewebe betroffen, spricht man von einer Bronchopneumonie. Ist dagegen ein Segment oder ein Lappen des Lungenbindegewebes angegriffen, spricht man von Segment- oder Lobärpneumonie.
Besonders häufig sind Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder von der Erkrankung betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist, und sie somit anfälliger gegenüber den Erregern sind. Im Säuglings- und Kleinkindesalter überwiegen die Bronchopneumonien. Die Lobärpneumonie tritt vornehmlich bei älteren Klein- und Schulkindern auf. Auch bei den einzelnen Erregern zeigt sich eine Altersaffinität, das heißt, einige von ihnen kommen vermehrt bei kleineren Kindern vor, andere eher bei älteren Kindern.
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