Allgemeines
Ursachen
Krankheitsbild
Auswirkungen
Erkennung
Therapie
Vorsorge
Wichtige Adressen
Quellen


 

Lungenentzündung (Pneumonie)


Allgemeines

Als Lungenentzündung (Pneumonie) bezeichnet man eine Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) und/oder des Lungenbindegewebes. Typischerweise geht die Pneumonie mit einer Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe einher.
Mediziner teilen eine Lungenentzündung in eine Bronchopneumonie und eine Lobärpneumonie ein. Sind die Atemwege mit angrenzendem Lungenbindegewebe betroffen, spricht man von einer Bronchopneumonie. Ist dagegen ein Segment oder ein Lappen des Lungenbindegewebes angegriffen, spricht man von Segment- oder Lobärpneumonie.

Besonders häufig sind Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder von der Erkrankung betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist, und sie somit anfälliger gegenüber den Erregern sind. Im Säuglings- und Kleinkindesalter überwiegen die Bronchopneumonien. Die Lobärpneumonie tritt vornehmlich bei älteren Klein- und Schulkindern auf. Auch bei den einzelnen Erregern zeigt sich eine Altersaffinität, das heißt, einige von ihnen kommen vermehrt bei kleineren Kindern vor, andere eher bei älteren Kindern.

Einer Schätzung zufolge erkranken jährlich etwa bis zu 2,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren in den Industrienationen (Nordamerika, Australien, Neuseeland, Europa und Japan) an einer Lungenentzündung. Darunter müssen etwa 1,5 Millionen Kinder dieser Altersgruppe ins Krankenhaus und 3.000 versterben in der Folge einer Pneumonie.

Weltweit gehört die Lungenentzündung zu den führenden Todesursachen bei kleinen Kindern. Sie wird für etwa 14% der Todesfälle bei Kindern zwischen einem Monat und fünf Jahren verantwortlich gemacht.
________________
(KIN-red/10.03.14)

nach oben  Druckansicht öffnen Seite per eMail empfehlen

 
Weitere Angebote : Frauengesundheit | Allgemeine & Innere Medizin | Neurologie & Psychiatrie | Lungenheilkunde | HNO-Heilkunde