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Praxis für Neugeborene, Kinder und Jugendliche - Dr. Peter Seidl - 94065 Waldkirchen

Homöopathie

 

Dr. Hanna Seidl hat das Homöopathie-Diplom des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte e.V. (www.dzvhae.de) erworben und führt klassische homöopathische Therapie durch.


Was ist Homöopathie?

Der Begriff stammt aus dem Griechischen: homoios=ähnlich und pathos=Leiden. Vor über 200 Jahren hat der Arzt Samuel Hahnemann die Homöopathie begründet, indem er das Ähnlichkeitsgestz formulierte: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Ein Mittel ruft eine Reaktion hervor, wie ein Guss mit kaltem Wasser eine nachfolgende Erwärmung hervorruft. Man kann sich die Wirkung eines homöopathischen Heilmittels so vorstellen, als bekäme die Person eine Nachricht, die sie befähigt, ihre Selbstheilungskräfte optimal einzusetzen.

Daher ist Homöopathie nur bei Krankheiten einsetzbar, die keiner chirurgischen Behandlung bedürfen. Irreversible Ausfälle von Körperfunktionen (z.B. Insulinmangel) kann ein homöopathisches Heilmittel nicht heilen. Sorgfältig ausgewählte homöopathische Arzneimittel heilen schnell, sanft, sicher, ohne gravierende Nebenwirkungen und dauerhaft.
Die Homöopathie kann bei den folgenden Gruppen von Krankheitsbildern erfolgreich sein, da hier in aller Regel die Voraussetzungen noch weitgehend intakt sind, auf Reize zu reagieren:

  • psychovegetative Störungen, z.B. Schlafstörungen, Ängste oder Depressionen
  • funktionelle Erkrankungen wie Migräne, Menstruationsstörungen oder hoher bzw. niedriger Blutdruck
  • allergische Erkrankungen, etwa Heuschnupfen, Ekzeme oder Asthma
  • entzündliche Erkrankungen, soweit sie noch nicht zu Organveränderungen geführt haben: unter anderem Nebenhöhleninfekte, Blasenentzündungen und entzündliche Darmerkrankungen


Wie arbeitet ein homöopathischer Arzt?

Keine Krankheit gleicht einer anderen, deshalb wird in jedem Krankheitsfall das geeignete homöopathische Arzneimittel individuell für den Patienten gewählt. Jeder Mensch hat „seine" Krankheit und braucht folglich auch „sein" Heilmittel, d.h. nicht nur die Krankheit wird behandelt, sondern der ganze Mensch.

Ausschlaggebend sind die spezifischen Symptome und die Persönlichkeitsmerkmale des Erkrankten. Es gibt immer nur eine Substanz zu einer Zeit, die genau zu den aktuellen Beschwerden passt.

Die Erstanamnese oder homöopathische Fallaufnahme vor der Behandlung chronischer Erkrankungen braucht Zeit. Genau müssen die aktuellen Beschwerden, die gesamte Persönlichkeit des Patienten, die früheren Krankheiten und die der Familie erfragt werden. Besonders aufschlussreich sind für den Therapeuten der Geistes- und Gemütszustand des Patienten, seine Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten. So wird ein möglichst exaktes Bild der Krankheit und des Kranken in allen Facetten seines körperlich-seelisch-geistigen Seins erstellt. Dieses Bild wird in Ähnlichkeit mit der Wirkung eines homöopathisch geprüften Arzneimittels gesetzt. Eine homöopathische Verschreibung muss sich also immer auf die spezifische Symptomatik eines individuellen Patienten beziehen.


Was sind homöopathische Arzneimittel?

Die Erforschung der Wirksamkeit homöopathischer Mittel erfolgt am gesunden Menschen durch die Arzneimittelprüfung. Ausgangsstoffe für die Herstellung homöopathischer Heilmittel sind zu 80% pflanzliche Substanzen, zu 15% mineralischen und zu 5% tierischen Ursprungs. Durch das spezielle Herstellungsverfahren (Potenzierung durch Verreibung und Verschüttelung) kann eine Arznei in geringsten Substanzmengen eingesetzt werden. Anhaltende gravierende Nebenwirkungen sind bei fachgerechter Anwendung praktisch unmöglich.

Die üblichste Form der Mittel sind Globuli (Zuckerkügelchen), die mit der Arznei benetzt werden. Auch andere Darreichungsformen sind erhältlich, wie z.B. Tabletten auf Milchzuckerbasis und Tropfen.

Die Buchstaben und Zahlen nach dem Namen des Heilmittels zeigen die jeweilige Potenzierungsmethode und -stufe an. Die Potenzierungsstufe sagt etwas über die Kraft des Heilmittels aus, eine Veränderung zu bewirken. Ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung ist in erster Linie die Gabe des passenden Mittels, nicht die gewählte Potenz.


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