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Praxis für Kinder- und Jugendmedizin am Kattewall

aus - weg - nichts - nada - niente - - so ein Mist

Die Werbung für die Grippeschutzimpfung als Nasenspray ist intensiv.

Die Qualität ist ja auch sehr gut, ein wunderbarer Schutz- bei Kindern viel (!!!) besser als die Spritze -  und unsere Erfahrungen damitsind sehr gut!

Aber: statt den angekündigten Nachschub zu liefern gibt es nun einfach nichts mehr. Nichts!

Wir können nur noch die Spritze anbieten und die ist nur 3-valent, nicht 4-valent wie das Nasenspray.

So ein Ärger.

So ein Mist!

"neue" Schutzimpfung gegen die Grippe (Influenza)

Seit 2003 gibt es in den USA einen Grippeimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht werden kann.

Jetzt auch in Deutschland.

Die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Grippeimpfungen, die in den Muskel gespritzt werden müssen, haben uns dazu veranlasst, den Impfstoff zu bestellen und Ihnen anzubieten:

  1. Der Schutz beginnt dort, wo die Viren angreifen: an den Schleimhäuten des Atemtraktes
  2. Das Nasenspray piekst einfach nicht, auch nicht "nurn bietche".
  3. keine dicken Arme/Beine.
  4. der nasale Impfstoff ist doppelt so wirksam wie der zu spritzende.
  5. er hilft auch bei "Antigenshift", wenn die Viren sich leicht verändern.

Auch in diesem Jahr hat der Hersteller, die Firma AstraZeneca, die Zulassung für die Grippesaison erhalten. Das ist wichtig, weil jedes Jahr andere Virus-"Stämme" über die Welt ziehen und daher jedes Jahr ein neuer Impstoff speziell gegen die aktuellen Viren hergestellt und zugelassen werden muss.

Leider wurde der Firma die Teilnahme an der Ausschreibung verweigert. Damit die Kassen mehr Geld sparen, dürfen seit dem Jahr 2012 die Ärzte nicht mehr einen Grippimpfstoff auswählen, den sie für den besten halten (weil z.B. wenig Nebenwirkungen, weniger Brennen in der Haut, hochwertigere Nadel o.ä.), sondern die Hersteller müssen sich bewerben. In einem Ausschreibungsverfahren werden nun einzelne Firmen ermittelt, die dann ein Monopol für ihren Impfstoff bekommen. Die Deatils sind natürlich hoch-geheim. Warum in jedem Jahr eine andere Firma gewinnt? An der Qualität kann es nicht liegen, denn in diesem Jahr hat ein "tri-valenter" Impfstoff die Ausschreibung gewonnen. Obgleich  nicht nur das Nasenspray "tetra-valent" ist, und das heißt nichts anderes, als dass das Nasenspray und einige andere gegen eine weitere Virusgruppe der Grippe zusätzlich hilft.

Glücklicherweise hat sich die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut vor kurzem alle Forschungsergebnisse zum Nasenspray angesehen und erkannt: die Impfung hat viele Vorteile gegenüber der Spritze und sollte allen Kinder mit Indikation vorzugsweise gegeben werden. UNd so müssen jetzt alle Krankenkassen das Nasenspray übernehmen. Leider nur für Kinder vom 2. bis einen Tag vor den 7. Geburtstag.

Alle Kassen übernehmen die Kosten für die nasale Grippeschutzipung!

Vom 2. - 6. Lebensjahr

Die Verträglichkeit ist hervorragend, keine Schmerzen, keine dicken, keine roten, keine schmerzhaften Arme (Beine).

Die Wirksamkeit wird sogar als besser eingeschätzt als des i.m. zu spritzenden Impfstoffes, d.h. es werden 50% mehr Grippefälle verhindert (i.m. ca. 50% vs. nasal >>80%)!

Die Imptfung gegen die Grippe ist nur für Kinder "mit Indikation" empfohlen, also nur für chronisch kranke Kinder!

Wir haben in den vergangenen Jahren hervorragende Erfahrungen mit diesem Impfstoff gesammelt!

Wenn Ihr Kind, z.B. wegen Asthma oder Diabetes, den Impfschutz benötigt und älter als 24 Monate ist, dann vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Impfung.

Wenn Sie das neue Nasenspray möchten, dann sagen Sie uns dies bitte ausdrücklich! 

Ist Ihr Kind älter als 6 Jahre, müssen wir Ihnen nach der Gebührenordnung für Ärzte , dem offiziellen gesetzlich vereinbarten "Leistungskatalog" eine Rechnung stellen ("nerven" Sie Ihre Kasse gerne, denn vernünftig, logisch, sinnvoll oder nachvollziehbar ist das nicht!!!!).

Wenn Ihre Kasse sagt, dass sie nichts übernimmt, dann entstehen Ihnen Kosten in Höhe von  ca. 46,78 € (Impfung laut GOÄ Ziffer 375, 2,3fach:10,72€ + Impfstoff: 36,06€). Sie erhalten wie immer eine ausführliche Rechnung, der Sie die Details entnehmen können und die Sie Ihrer Kasse trotzdem zur Erstattung vorlegen sollten.

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