Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Dr. med. Rainer Weissörtel

Allgemeines Wissenswertes

Gefahrstoffe in Lebensmitteln

Wie zuletzt in den Medien mehrfach berichtet, kam es bei Überprüfungen von frittierten Lebensmitteln wie Chips, Biskuits, Kekse etc. zu deutlich erhöhten Meßwerten von Acrylamid. Diese chemische Substanz entsteht bei Kontakt von modernen Frittierfetten mit verschiedenen Zuckerstoffen, sog. Kohlehydraten. Die Konzentrationen in untersuchten Packungsinhalten überschritten die Grenzwerte für die erlaubte Trinkwasserkonzentration dabei um bis zu das 3000-fache!!!

Insbesondere kritisch zu bewerten ist die Gabe von sogenannten "Babykeksen", "Babybiskuits", "Kinderkeksen", etc. Als Konsequenz daraus ist allen Eltern, Kindern und Jugendlichen der Verzehr von o.g. Lebensmittelarten nicht zu empfehlen. Es besteht sogar die Möglichkeit von späteren Gesundheitsschäden.

Derzeitige Empfehlungen:

1. Lebensmittel auf Kohlenhydratbasis (Pommes frites, Chips, Reibekuchen, etc.) sollten eine goldgelbe und nicht zu dunkelbraune Färbung haben und in Maßen verzehrt werden.

2. Lieber gekochte und gedünstete Mahlzeiten bevorzugen.

3. Meiden Sie Lebensmittel in denen erhöhte Konzentrationen an Acrylamid gefunden worden sind. Eine Liste hierzu finden Sie unter www.bgvv.de

 

Immer weniger Kinder treiben Sport

Experten warnen vor den Folgen zunehmender körperlicher Inaktivität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Über die aufsehenerregende PISA-Studie hinaus, gilt es die körperliche und soziale Entwicklung des Nachwuchses zu berücksichtigen. Besorgniserregend ist vor allem die zunehmende Verknappung des Sportunterrichtes in der Schule und der allgemeine Bewegungsmangel durch Fernsehen und Computer. So verbringen viele Kleinkinder bis zu 4 Stunden täglich vor Fernseher und Computer. Die Folgen sind Haltungsschäden, Übergewicht, Koordinationsschwächen, Konzentrationsstörungen und Herz-/Kreislaufprobleme.

Zu viel Hygiene und Mangel an Krankheiten fördern Allergien und Leukämien

Neuesten Forschungsergebnissen zufolge wird das Immunsystem von Kindern in einer "schmutzigen Umgebung" (z.B. Bauernhof, Kindergarten) besser trainiert und schützt somit vor allergischen Erkrankungen wie Asthma oder Neurodermitis. Ein übermäßiger Gebrauch von Putzmitteln sowie übertriebene häusliche Hygiene scheint dagegen die Entwicklung von Allergien zu begünstigen. Positive Effekte für die Gesundheit werden also wiederholten Erkältungen wie Husten, Schnupfen, Grippale Infekte, Halsentzündungen zugeschrieben.

Darüberhinaus wiesen amerikanische Forscher in diesem Zusammenhang ein geringeres Risiko nach an Blutkrebs zu erkranken. Verschiedene sogenannte "Kinderkrankheiten" wie durchgemachte Masern jedoch erhöhen das Risiko für eine Allergie. Die Experten empfehlen daher auch unter diesen Aspekten die empfohlenen Impfungen gegen komplikationsreiche Krankheiten durchzuführen, einfache Erkältungskrankheiten aber als regelmäßiges gesundes Training des Immunsystems zu akzeptieren.

LOCKERES FAZIT: Kinder so früh wie möglich im Kindergarten anmelden und bitte nicht bei jedem Husten oder Schnupfen zu besorgt sein !

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