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30.03.2020

Wie sich das Coronavirus weltweit ausbreitete

Mehr als 720.000 Menschen weltweit sind mittlerweile nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, es gibt über 34.000 Tote. Eine Chronologie, wie sich das Virus ausbreitete ...

Wie sich der Erreger über den Globus ausbreitete:

November/Dezember 2019: Zum ersten Mal treten in der chinesischen Stadt Wuhan Fälle einer unbekannten Lungenerkrankung auf.

31. Dezember: Die Krankheitsfälle aus China werden offiziell an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet.

9. Januar 2020: Die Lungenkrankheit gehe auf ein neuartiges Coronavirus zurück, heißt es in China. Am selben Tag gibt es dort den ersten erfassten Todesfall.

15. Januar: In Thailand gibt es nach Angaben der WHO die erste registrierte Infektion außerhalb Chinas.

21. Januar: Der erste Fall in den USA wird publik.

24. Januar: Das neuartige Virus hat Europa erreicht: In Frankreich gibt es erste Nachweise.

27. Januar: Die erste erfasste Erkrankung in Deutschland wird aus dem bayerischen Landkreis Starnberg gemeldet.

30. Januar: Die WHO erklärt eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“.

11. Februar: Die WHO nennt die neuartige Lungenerkrankung nun Covid-19. Das Virus erhält den Namen Sars-CoV-2.

14. Februar: Mit Ägypten hat das Virus das erste Land in Afrika nachweislich erreicht.

15. Februar: Frankreich meldet den ersten Todesfall in Europa.

19./20. Februar: Erste gemeldete Todesfälle in Iran und Südkorea.

23. Februar: In Europa ist Italien am stärksten betroffen, es gibt mehr als 150 nachgewiesene Infektionen. Das Land riegelt Städte im Norden ab.

27./28. Februar: Der neu eingerichtete Krisenstab der Bundesregierung tagt zum ersten Mal, die Schweiz verbietet vorerst Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen.

2. März: Mittlerweile sind rund 60 Länder von offiziell gemeldeten Nachweisen betroffen, laut WHO gibt es rund 3000 Todesopfer.

8. März: Es wird bekannt, dass erstmals ein Deutscher am Coronavirus gestorben ist. Der Mann war eine Woche zuvor nach Ägypten gereist.

9. März: Italien erklärt das ganze Land zur Sperrzone.

10. März: Einen ersten Nachweis gibt es nun auch in Sachsen-Anhalt, damit sind alle Bundesländer betroffen.

11. März: Die WHO spricht jetzt von einer Pandemie.

13. März: Tschechien, Polen und Dänemark riegeln ihre Grenzen ab. US-Präsident Donald Trump ruft den nationalen Notstand aus.

16. März: An den Grenzen zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz setzt die Bundesregierung umfassende Kontrollen und Einreiseverbote in Kraft. In den meisten Bundesländern sind Schulen und Kitas bereits geschlossen, andere folgen.

17. März: Die für den Sommer 2020 geplante Fußball-Europameisterschaft wird um ein Jahr verschoben.

18. März: In einer TV-Ansprache mahnt Bundeskanzlerin Angela Merkel Solidarität und Disziplin im Kampf gegen das Coronavirus an. Soziale Kontakte müssten minimiert werden.

19. März: Italien ist jetzt das Land mit den meisten offiziell gemeldeten Toten weltweit. Bisher seien 3405 mit dem Erreger infizierte Menschen gestorben, teilt der Zivilschutz mit.

22. März: Zur Eindämmung der Infektionsgefahr werden größere Zusammenkünfte in ganz Deutschland verboten. In den USA ist die Zahl der Infizierten binnen einer Woche um mehr als das Zehnfache auf über 24 000 Fälle gestiegen. Der Bundesstaat New York ist am schwersten betroffen.

23. März: Nach langem Zögern erlässt auch die britische Regierung weitreichende Ausgangsbeschränkungen und folgt anderen europäischen Staaten.

24. März: Die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben.

25. März: Als zweites Land in Europa meldet Spanien mit 3434 Fällen mehr Tote als in China erfasst wurden. Der US-Senat beschließt ein Konjunkturpaket in Billionenhöhe, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu mindern.

29. März: Mit über 140.000 sind in den USA jetzt mehr Infektionen bekannt als in jedem anderen Land der Welt offiziell erfasst wurden. In Deutschland liegt Zahl der Nachweise nach Angaben der Johns Hopkins University bei weit über 60.000, es gibt mehr als 540 Tote.

Quelle: dpa



Autor: äin-red