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15.04.2016

„wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ für junge Familien

„wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ ist moderne Nachbarschaftshilfe für alle Familien, die im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes keine familiäre Unterstützung haben. Gegründet wurde wellcome als Projekt 2002 in Hamburg. Mittlerweile gibt es rund 250 Standorte in 14 Bundesländern, darüber hinaus auch in Österreich und der Schweiz.

© wellcome / Niemann

© wellcome / Niemann

wellcome richtet sich an alle jungen Mütter, die sich im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes Unterstützung benötigen – ganz gleich ob es das erste Kind ist oder ob es bereits Geschwister gibt. Diese Hilfe ist für alle Familien da, unabhängig von Herkunft oder  Einkommen. Ehrenamtliche Helferinnen übernehmen Aufgaben im Familienalltag, damit sich die Mutter erholen kann. Die „wellcome“-Ehrenamtlichen kümmern sich um das Baby, während sich die Mutter ausruht, oder spielen mit Geschwisterkindern oder/und begleiten Mütter bzw. Väter zu Arztbesuchen. Für die Vermittlung der Ehrenamtlichen berechnet die Organisation eine einmalige Gebühr von maximal 10 Euro. Eine Betreuungsstunde wird mit bis zu 5 Euro pro Stunde berechnet. Doch bei mangelnden finanziellen Mitteln kann immer eine Lösung gefunden werden.
Eine Umfrage der Universität Hamburg unter 544 wellcome-Mitarbeitern ergab, dass 77% eine deutliche Entlastung der Mütter durch ihre Unterstützung sahen. 67% konnten nach ihren Beobachtungen eine hohe Entspannung der Familienatmosphäre erreichen.

Wo Familien wellcome-Standorte finden können, erfahren sie über die Standortsuche: www.wellcome-online.de/angebote-fuer-familien/standorte-deutschland
Über die Standortsuche können Familien das passende wellcome-Team in der Nähe finden. Eine wellcome-Koordinatorin vermittelt  dann schnell und unbürokratisch einen „wellcome-Engel“. Auch bei Fragen rund um die Geburt ist die wellcome-Koordinatorin ansprechbar und hilft Eltern gerne weiter.

Quelle: www.wellcome-online.de, Kinder- und Jugendarzt, Universität Hamburg



Autor: äin-red