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14.01.2022

Plötzliche Essensverweigerung bei Kleinkindern kann möglicherweise Anzeichen für COVID-19 sein

Veränderungen des Geruchs- und Geschmackssinns, die zur Vermeidung von Nahrung führen, könnten der erste oder einzige Hinweis eine COVID-19-Infektion bei Kleinkindern sein, berichten Kliniker aus Kalifornien.

© Sasenki - Fotolia.com

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In einem Artikel in der amerikanischen Fachzeitschrift „Pediatrics“ beschreiben amerikanische Experten zwei Fälle, bei denen Kinder unter 2 Jahren, die in der Zeit, als sie Symptome von COVID-19 entwickelten, plötzlich Nahrung ablehnten. Die Ablehnung von Nahrungsmitteln war wahrscheinlich eine Folge einer olfaktorischen und/oder gustatorischen Dysfunktion (OGD) bzw. einer Fehlfunktion des Geruchs- und Geschmackssinns, vermuten die Forscher.
In beiden Fällen sei COVID-19 die wahrscheinliche Ursache von OGD, angesichts des klaren zeitlichen Zusammenhangs mit der Infektion. Die Kinder hätten keine Vorerkrankungen gehabt und zuvor auch keine Probleme hinsichtlich der Nahrungsaufnahme gezeigt. Sie hätten sich auch normal entwickelt und wären bis dahin normal gewachsen. Für den Zusammenhang spreche auch, dass sich das Verhalten beim Essen im Laufe der Zeit wieder verbesserte – ähnlich wie bei den Erwachsenen. Und es sei keine glaubwürdige andere Erklärung zu finden gewesen, schreiben Dr. Kenneth Zangwill und Kollegen vom Harbor-UCLA Medical Center in Torrance.

Abneigung gegen Nahrungsmittel und Überempflindlichkeit gegenüber Duftstoffen

„Interessanterweise“, ergänzen sie, reagierte ein Kleinkind, das mit einem Mal eine Essensabneigung an den Tag legte, plötzlich auch überempfindlich auf den Geruch von Duftstoffen - ein weiteres Zeichen für eine Störung seines Geruchssinns. Sechs bis acht Monate nach der Diagnose fingen beide Kleinkinder an, wieder bestimmte Nahrungsmittel zu akzeptieren, aber keines von beiden hatte zum Zeitpunkt der letzten Untersuchung seine ursprüngliche Nahrungsaufnahme wieder erreicht, betonen die Kliniker.

„Dieser verzögerte und variable klinische Verlauf bei unseren Patienten steht im Einklang mit jüngsten Studien bei Erwachsenen, die gezeigt haben, dass eine COVID-19-bedingte OGD zu- und abnehmen kann und ein Drittel der Patienten unter anhaltenden Beschwerden leiden können“, stellen sie fest.
Die Forscher raten, dass es möglicherweise sinnvoll sei, wenn bei Kleinkindern eine Nahrungsmittelaversion beobachtet wird, auch an eine Coronainfektion zu denken und daraufhin zu testen.

Quellen: ReutersHealth/MDedge Pediatrics, Pediatrics

Autor: äin-red