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16.12.2020

Kinder-und Jugendärzte zum Verkaufsverbot von Böllern und Raketen

Böllern oder nicht böllern? In diesem Jahr keine Frage. Der Verkauf der Feuerwerkskörper ist verboten. Die Bundesregierung rät, ganz auf das Abbrennen von Pyrotechnik zu verzichten. Ohne Böller werden zahlreiche Unfälle verhindert. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte begrüßt daher die Einschränkungen.

Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): „Wir erleben jedes Jahr, dass Kinder und Jugendliche schwere Augenverletzungen und Brandwunden durch Silvesterfeuerwerk erleiden, teilweise weil sie verbotenerweise Raketen, Chinaböller und Co abbrennen, teilweise weil sie den Mindestabstand von fünf Metern zu den Böllern nicht einhalten. Vor allem Babys und Kleinkinder erleiden oft Knalltraumata, weil niemand daran denkt, ihre Ohren mit Ohrstöpseln zu schützen. Kinder mit Asthma können Atemwegprobleme bekommen. Wir appellieren daher an Eltern, sich an das Böller-Verbot auch im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder zu halten und stattdessen den Silvesterabend alternativ zu gestalten. Auch um die Kliniken in der derzeit angespannten Situation nicht zusätzlich zu belasten.“
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Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.
 

Autor: äin-red