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30.03.2020

Corona-Ticker - stets aktuelle Infos zum Thema

Sprunghafter Anstieg bei Telemedizin in Corona-Krise. Zahl der Corona-Toten geht in Spanien erstmals nach Langem ein bisschen zurück. Bundesregierung: Noch keine Lockerung von Einschränkungen in Sicht. Corona-Hilfe für Familien mit kleinen Einkommen läuft an. Mundschutz wird in Österreich beim Einkaufen Pflicht. Südkorea meldet weniger Neuinfektionen. Trump bereitet USA in Corona-Krise auf dramatische Todeszahlen vor. Coronavirus: China meldet 31 neue Infektionen - vier Tote. Argentinien verlängert Ausgangsbeschränkungen um zwei Wochen.

Informationen für Eltern: Coronavirus-Information

Schlagzeilen des Tages (30.3.2020)

(Quelle: dpa)

 

  • Sprunghafter Anstieg bei Telemedizin in Corona-Krise
    In der Corona-Krise nutzen deutlich mehr Ärzte Videosprechstunden. Die Voraussetzungen für Telemedizin habe es zwar schon vorher gegeben - die aktuelle Lage schaffe nun aber auch den Druck, die neuen Möglichkeiten zu nutzen, so Wolfgang Schneider-Rathert, ein Arbeitskreisleiter in der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin.
  • Zahl der Corona-Toten geht in Spanien erstmals nach Langem ein bisschen zurück
    Im schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien ist erstmals nach langer Zeit die Zahl der neuen Todesfälle zurückgegangen. Man habe in den vergangenen 24 Stunden 812 neue Todesopfer unter den Infizierten registriert, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit. Das sind 26 weniger als am Sonntag. Spanien hatte damit allerdings bereits am dritten Tag in Folge mehr als 800 Tote zu beklagen. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte auf über 7300.
  • Bundesregierung: Noch keine Lockerung von Einschränkungen in Sicht
    Solange sich die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland nicht deutlich verlangsamt, will die Bundesregierung keinen Zeitplan für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität vorlegen. Eine Woche nach der Einführung strikter Kontaktbeschränkungen sei klar, „wir brauchen alle Maßnahmen unvermindert“, betonte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.
  • Mundschutz wird in Österreich beim Einkaufen Pflicht
    Österreich zieht die Zügel weiter an und setzt zusätzliche Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie um. Unter anderem wurde eine Mundschutz-Pflicht für Einkäufe angekündigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte am Montag in Wien, dass die Supermärkte voraussichtlich ab Mittwoch mit der Verteilung von Masken an den Eingängen beginnen werden. Derzeit werde auf entsprechende Lieferungen gewartet. „Es ist jetzt schon klar, dass viele Menschen an dieser Krankheit sterben werden - das lässt sich auch nicht verhindern. Aber wir müssen zumindest unser Möglichstes tun, damit nicht mehr Menschen sterben, als sterben müssen“, sagte Kurz.
    Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigte zudem an, dass sämtliche Hotels per Regierungserlass vorübergehend geschlossen werden. Zudem erzwingt die Regierung für gefährdete Personengruppen eine Freistellung von der Arbeit, alternativ kann der Job im Homeoffice ausgeübt werden.
    Die Masken-Pflicht beim Einkauf sei eindeutig kein Ersatz für das Abstand halten, sagte Kurz. „Es ist eine zusätzliche, verschärfte Maßnahme, um sicherzustellen, dass wir die Ausbreitung stärker noch reduzieren können.“ Er sei sich vollkommen bewusst, dass Masken „für unsere Kultur etwas Fremdes sind“. „Es wird eine große Umstellung sein.“ Kurz deutete bereits an, dass der Mundschutz-Pflicht auch auf den Arbeitsplatz ausgeweitet werden solle.
  • Coronavirus: Südkorea meldet weniger Neuinfektionen
    Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erneut auf unter 100 gesunken. Am Sonntag seien 78 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Die Gesamtzahl erreichte damit 9661. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wurde mit 158 angegeben.
    Zwar hatte sich in diesem Monat im Vergleich zum Februar ein deutlicher Abwärtstrend bei den Neuansteckungen eingestellt. Doch Sorgen bereiten den Behörden nach wie vor lokale Häufungen sowie „importierte“ Fälle.
  • Trump bereitet USA in Corona-Krise auf dramatische Todeszahlen vor
    Das Szenario für die USA in der Coronavirus-Pandemie ist düster. Präsident Trump verlängert Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus daher. Zu den Akten gelegt hat er seinen umstrittenen Plan, schon an Ostern weitgehend zur Normalität zurückzukehren.

  • Coronavirus: China meldet 31 neue Infektionen - vier Tote
    China hat 31 weitere Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitteilte, kamen zudem vier weitere Patienten ums Leben. Mit 30 Fällen wurde ein Großteil der Infektion erneut bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind.
  • Argentinien verlängert Ausgangsbeschränkungen um zwei Wochen
    Angesichts der sich weiter ausbreitenden Corona-Pandemie hat die argentinische Regierung die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen verlängert. Die Maßnahmen sollen mindestens bis Ostern beigehalten werden, teilte Präsident Alberto Fernández mit. 

Corona-Ticker Archiv

Vermischtes

Bundesländer

(Quelle dpa)

Baden-Württemberg
IHK verschiebt Azubi-Prüfungen in den Sommer.(27.3.)

Baden-Württemberg bleibt dabei: Abi-Prüfungen ab dem 18. Mai. (25.3.)

Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

Verstöße können nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro und auch mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.

Mehrkosten für das Gesundheitssystem durch die Corona-Pandemie werden aus Sicht der AOK Baden-Württemberg nicht zu Beitragserhöhungen oder Zuzahlungen von Patienten führen.

Ärzte-Gewerkschaft schlägt Alarm: Schutzmaskenvorräte bald erschöpft.

Bayern
In Bayern werden Ausgangsbeschränkungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Damit darf nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen der Wohnort verlassen werden. Bisher waren die Beschränkungen bis zum kommenden Freitag (3. April) befristet.

Nach Worten des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) ist derzeit keine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie künftig in Österreich geplant. Er schließe nicht aus, dass das auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte, sagte Söder am Montag in München. Er betonte aber: „Derzeit ist das nicht geplant, das zu tun.“ Es seien derzeit keine weiteren Verschärfungen der geltenden Auflagen und Verschärfungen geplant.

Söder sagte, er sehe weniger in Supermärkten denn bei den Arbeitsplätzen der Menschen einen Bedarf, mehr Masken einzusetzen, insbesondere dann, wenn die Sicherheitsabstände zwischen den Mitarbeitern nicht klar gewährleistet werden könnten.

Die bayerische Staatsregierung ein neues bayerisches Infektionsschutzgesetz, das der Landtag am Mittwoch (25.3.) in seltener Einmütigkeit billigte. Damit darf die Reguierung nun einen "Gesundheitsnotstand" ausrufen. es ermöglicht ihr, leichter medizinisches Material beschlagnahmen sowie direkt auf medizinisches und pflegerisches Personal zugreifen. Wenn es hart auf hart kommt, können die Behörden letztlich sogar "von jeder geeigneten Person die Erbringung von Dienst-, Sach- und Werkleistungen" verlangen.

Um den Andrang in Supermärkten zu entzerren, hat Bayern die möglichen Ladenöffnungszeiten ausgeweitet - auch auf Sonn- und Feiertage. Doch davon macht keines der befragten Unternehmen Gebrauch.

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist seit 21.3. nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schränkt Bayern die Besuchsregeln für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime weiter ein. Die Besuche würden jetzt weitgehend untersagt, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München. Es solle aber weiter möglich sein, dass sich etwa die Familie von einem Sterbenden verabschiedet oder dass ein Vater bei der Geburt seines Kindes dabei sein könne.

Berlin
In der Corona-Krise ruft der Einzelhandel in Berlin und Brandenburg die Kunden von Supermärkten dazu auf, beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen.

SOZIALKONTAKTE: Treffen von mehr als zwei Menschen sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind Familien und Menschen, die ohnehin in einem Haushalt zusammenleben. Treffen von bis zu zehn Personen sind nur noch in Ausnahmefällen gestattet, zum Beispiel für Trauerfeiern. Ausgenommen vom strengen Versammlungsverbot sind aber zum Beispiel Zusammenkünfte von Politikern auf Bundes- und Landesebene, der Justiz und Treffen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Versorgung und Gesundheit.  
AUSGEHBESCHRÄNKUNGEN: Wenn möglich, sollen sich die Berliner in ihrer Wohnung oder einer anderen Unterkunft aufzuhalten. Es gibt viele Ausnahmen von diesem Gebot. Dazu zählen Beruf und Ehrenamt, Arztbesuche, medizinische Behandlungen und Blutspenden, Psycho- und Physiotherapien, Einkäufe, Sport und Bewegung an der frischen Luft ohne eine Gruppe, Versorgung von Tieren, Bewirtschaftung von gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Flächen, Prüfungen, dringend erforderliche Termine bei Behörden oder Gerichten und die individuelle stille Einkehr in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Häusern anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.
ABSTANDSGEBOT: Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist - soweit möglich - ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Öffentliche Verkehrsmittel sind davon ausgenommen, wenn engere Kontakte unvermeidlich sind.
VERKEHR: Der Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs und des  Fernverkehrs läuft weiter. Zum Teil sind die Takte im Stadtverkehr eingeschränkt oder Linien entfallen, weil es weniger Fahrgäste gibt. Auch Taxis und Mietwagen stehen zur Verfügung.  
EINKAUFEN: Der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkäufen und Wochenmärkten läuft weiter wie gewohnt. Auch Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsgeschäfte dürfen öffnen. Dazu kommen noch unter anderem Tankstellen, Waschsalons, Zeitungsverkauf und Buchhandel.
APOTHEKEN: Sie bleiben geöffnet, ebenso wie Drogerien und Sanitätsbedarf für Hör- und Sehhilfen.
BANKEN: Sie bleiben offen.  
RESTAURANTS: Sie sind geschlossen. Das gilt auch für Shisha-Bars. Ein Liefer- und Abhol-Service ist aber weiter erlaubt.
HOTELS: Alle Beherbergungsbetriebe dürfen keine touristischen Übernachtungen mehr anbieten.  
FRISEUR: Für Berlin ist es neu, dass nun auch Friseursalons geschlossen sind. Dazu kommen andere Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons.
SCHULEN: Sie bleiben zu, mindestens bis zum Ende der Osterferien. Das Abitur und der Mittlere Schulabschluss wurden am Samstag verschoben.
HOCHSCHULEN: Auch sie bleiben samt ihrer Bibliotheken geschlossen. Prüfungen werden ebenfalls verschoben. Es wird versucht, einen Online-Betrieb auf die Beine zu stellen.
FREIZEIT: Theater, Kinos, Konzerthäuser, Museen, Messen, Spielbanken, Spezialmärkte, Schwimmbäder, Vergnügungsstätten und Bordelle bleiben geschlossen.  
ABFALL: Die Entsorgung bleibt bestehen.

Zehn Millionen Euro für digitale Lehre an Berliner Hochschulen.

Der Berliner Senat will wegen der Corona-Krise für Eltern in systemrelevanten Berufen wie Feuerwehr, Pflege und Einzelhandel den Zugang zur Notbetreuung für ihre Kinder erleichtern. Künftig reiche es bereits aus, wenn ein Elternteil in einem dieser Berufe arbeite, teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am Samstag (21.3.) mit. Bislang wurde vorausgesetzt, dass beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten.
Apotheker schützen sich vor Corona - Plexiglas und Kundenbegrenzung.

Abiturprüfungen können sich auf Nachschreibtermin verschieben. Die Entscheidung treffen die jeweiligen Schulleitungen.

Brandenburg
Die Kita-Notbetreuung wird neu geregelt (30.03.): In Brandenburg sollen in der Corona-Krise mehr Eltern Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder in Schulen und Kitas bekommen. Von nun an könnten zum Beispiel auch Kinder in die Betreuung, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet, teilte das Sozialministerium am Wochenende mit. Bislang hatten nur Familien ein Anrecht, wenn beide Eltern in den Bereichen arbeiten. „Wir brauchen in dieser Situation alle verfügbaren Beschäftigten im medizinischen und pflegerischen Bereich“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten drastische Einschränkungen, die das öffentliche Leben im Land enorm beeinflussen und vorerst auch bestehen bleiben. „Bisher sind wir erst am Anfang der Pandemie“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Von der weiteren Entwicklung sind mögliche Verlängerungen abhängig. Und diese schließe ich keinesfalls aus.“ Vorerst gelten weiterhin die Termine 5. und 19. April, wie der Regierungschef betonte. Vorerst bis zum 5. April gilt das verschärfte Kontaktverbot, weitere Punkte wie etwa zu Ladenschließungen gelten zunächst bis zum 19. April.

Auch das traditionelle Kinderfest des Ministerpräsidenten wurde abgesagt. Eigentlich wollten Staatskanzlei und Bildungsministerium am 25. Mai in Potsdam mit rund 100 Grundschulkindern aus allen Teilen des Landes feiern. „Bitte nicht traurig sein“, bat Woidke. Und Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) versprach: „Wir werden das Kinderfest im nächsten Jahr mit doppelter Kraft feiern.“

Kita-Beitrage sollen Eltern erstattet werden, die ihre Kinder wegen geschlossener Kitas selbst betreuen müssen und keine Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Dazu kommt, dass das Land die Hälfte der Lohnzuschüsse für Eltern ohne Kita-Betreuung zahlt in Höhe eines Kurzarbeitergeldes bis zu sechs Wochen.

In der Corona-Krise ruft der Einzelhandel in Berlin und Brandenburg die Kunden von Supermärkten dazu auf, beim Einkaufen einen Mundschutz zu tragen.

Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

Um mehr Menschen testen zu können, wird in Lübben im Landkreis Dahme-Spreewald am Montag eine Schwerpunktpraxis eröffnet. Diese Fiebersprechstunden sind nur für Kinder ab zwölf Jahren und Erwachsene mit akuten Erkältungssymptomen gedacht. In Cottbus sollte am Carl-Thiem-Klinikum durch das Technische Hilfswerk vorsorglich ein weiteres Zelt errichtet werden. Es sollte ab Montag betriebsbereit sein. Darin sollen weitere Patienten stationärer aufgenommen werden.

Bremen
Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

Hamburg
Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

In der Hansestadt wurden bereits am Freitag (20.3.) alle Restaurants geschlossen und Ansammlungen von mehr als sechs Personen untersagt, wie Bürgermeister Peter Tschentscher am Freitag nach einer Senatssitzung mitteilte. Ausnahmen gelten demnach für Lieferdienste sowie für Familien oder Gruppen von Berufstätigen.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus bleiben die Kitas in Hamburg nun bis zum 19. April geschlossen. Ursprünglich sollten die Hamburger Schulen und Kitas nur bis zum 29. März geschlossen bleiben.

Hessen
Die Notbetreuung an Hessens Schulen und Kindertagesstätten für Kinder berufstätiger Eltern aus dem Gesundheitswesen wird ausgeweitet. Das kündigten Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag (27.3.) an. Für diese Kinder gebe es zusätzlich an Wochenenden und den Osterfeiertagen ein Angebot. Dies gilt für Alleinerziehende und Familien, in denen mindestens ein Elternteil im Gesundheitswesen oder Rettungsdienst arbeitet und das zweite in einem bestimmten Schlüsselberuf, wozu beispielsweise Polizisten, Richter oder Apotheker zählen.

Die bereits laufende Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in bestimmten Schlüsselberufen arbeiten, werde auch an den Ferientagen unter der Woche angeboten, erläuterte ein Sprecher des Kultusministeriums. Die Regelungen gelten ab Samstag, den 4. April, und zunächst bis 19. April. Der erste Tag der zweiwöchigen Osterferien in Hessen ist am 6. April (Montag). An Hessens Schulen findet seit zwei Wochen kein Unterricht statt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Notbetreuung für Kinder der Schuljahrgänge 1 bis 6 werde bislang für landesweit 2500 Mädchen und Jungen und damit in einem sehr zurückhaltenden Maß genutzt, sagte Lorz.

Die hessische Landesregierung informiert nun auch per Messenger-Dienst über die Auswirkungen des Coronavirus. Um die Bürger mit zuverlässigen und aktuellen Informationen zu versorgen, sende man ab dem Dienstag (24.3.) Mitteilungen über „Telegram“ und „Threema“, teilte die Staatskanzlei mit. Mit den Handyprogrammen erhalte man Mitteilungen direkt aufs Smartphone.
Eine Anleitung, wie das funktioniert, soll im Internet auf der Seite www.corona.hessen.de zu finden sein. Auf dieser Seite gibt es zudem gebündelte und ausführliche Informationen zum Coronavirus sowie alle Beschlüsse und Verordnungen der Hessischen Landesregierung. Wer trotzdem noch Fragen hat, könne sich an die kostenlose Service-Telefon-Hotline wenden.
Kostenlose Service-Hotline des Landes: +49 800 5554666. Per E-Mail   können Fragen an die Adresse buergertelefon@noSpam.stk.hessen.de gerichtet werden.

Zur Eindämmung der Corona-Krise erlässt Hessen ein weitgehendes Kontaktverbot. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Sonntag in Wiesbaden mit. Menschen dürften grundsätzlich nur noch alleine aus dem Haus gehen. Wer Unterstützung brauche, dürfe von einer zweiten Person begleitet werden, sagte Bouffier. Für Familien gebe es Ausnahmen, sagte er nach einer Schaltkonferenz von Bund und Ländern.

Ausnahmen gibt es für Familien oder andere in einem Haushalt lebende Personen sowie für Menschen, die nach Angaben der Regierung „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“. Auch für Busse und Bahnen gilt die Regelung, die nach einer Bund-Länder-Vereinbarung mindestens zwei Wochen in Kraft bleiben soll, nicht.
Der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkauf bleibt damit weiter erlaubt. Nicht mehr öffnen dürfen hingegen Dienstleister im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Massagesalons oder Tattoostudios. „Die medizinisch notwendigen Behandlungen bleiben möglich“, hatte Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntagabend gesagt. Dazu zählten etwa medizinische Fußpflege und Physiotherapien.

Die Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen - etwa Polizisten oder Pfleger - können in eine Notbetreuung an die Schulen und Kitas gebracht werden. Das Angebot an den Schulen werde in sehr überschaubarem Umfang genutzt, teilte das Kultusministerium mit.

Besuche in Wiesbadener Krankenhäusern seit Montag (23.3.) weitgehend verboten.

Trotz der Coronakrise begannen am Donnerstag (19.3.) die schriftlichen Abiturprüfungen in Hessen. Auch am Dienstag (24.3.) blieb Hessen bei dieser Entscheidung.

Mecklenburg-Vorpommern
Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen außerdem die Bau- und Gartenfachmärkte geschlossen werden. Die Restaurants wurden in Mecklenburg-Vorpommern bereits am Samstagabend (21.3.) geschlossen. Ihnen ist lediglich ein Lieferdienst gestattet.

Außerdem wurde das Urlaubsland für auswärtige Touristen gesperrt. Die Polizei überprüft die Einhaltung dieser Maßgabe.

Land gibt Unikliniken 400.000 Euro für Labordiagnostik.

Niedersachsen
Prüfungen an Niedersachsens Schulen werden verschoben (27.3.): Die Abschlussprüfungen an Niedersachsens Schulen werden wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Die Abiturklausuren werden vom 11. Mai an geschrieben und damit rund drei Wochen später als geplant, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Freitag in Hannover bekanntgab. Die Abschlussarbeiten der 9. und 10. Klassen an Haupt-, Real- und Förderschulen beginnen am 20. Mai.

Niedersachsen hat ein 4,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise auf den Weg gebracht. (25.3.)

Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich veboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Restaurants und Cafés mußten bereits ab Samstagabend (21.3.) schließen.

Polizei soll Regeln wegen Coronavirus in Niedersachsen durchsetzen.

Landfrauen-Initiative: Mundschutz-Masken selbst genäht.

Nordrhein-Wesfalen
Kleinere Krankenhäuser in NRW sollen bei der komplexen Versorgung von Corona-Patienten Unterstützung durch die Universitätskliniken Aachen und Münster bekommen.

Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschossen.

Rotes Kreuz verteilt 113.000 Atemschutzmasken in NRW.

Stadt Düsseldorf bietet Sportkurse via Livestream an.
WDR strahlt in Corona-Krise spezielles Programm für Grundschüler aus. Von Montag (23. März) an werde es am Morgen eine spezielle, dreistündige Sendestrecke für die jüngsten Schüler geben.

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz ist die Abiturprüfung an den G9-Gymnasien abgeschlossen. Bildungsministerin Hubig teilt als KMK-Präsidentin mit, dass alle Bundesländer an den Prüfungen festhalten. An den rheinland-pfälzischen Gymnasien mit neunjährigem Unterricht (G9) sind am Mittwoch die letzten Abiturprüfungen absolviert worden. Die G8-Gymnasien mit acht Jahren Unterricht sollen an ihren Prüfungen ab 30. April festhalten, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch (25.3.) mitteilte. 

Bundeswehr nimmt drei Corona-Teststationen in Betrieb (25.3.): auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände am Schanzenberg, in Merzig in der Kaserne „Auf der Ell“ und in St. Wendel auf dem Gelände der Heeresinstandsetzungslogistik. Die Teststationen sind täglich von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich veboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen.

Freiwillige lassen sich für Pflege von Corona-Kranken schulen.

Bereits am vergangenen Montag (16.3.) hatten Schulen und Kindertagesstätten bis auf eine Notbetreuung geschlossen, seit Mittwoch (18.3.) dürfen nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs öffnen. Dazu zählen unter anderem Supermärkte, Drogerien, Banken und Baumärkte. Kinos, Museen und andere Freizeiteinrichtungen wurden wegen Ansteckungsgefahr geschlossen.

Steuerzahler können Senkung von Vorauszahlungen beantragen.

Rheinland-Pfalz schreibt weiter Abiturprüfungen (Stand: 24.3.)

Saarland
26.3. Es gelten im Saarland veränderte Regeln bei den Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Die Landesregierung habe die Allgemeinverfügung an die Beschlussempfehlung des Bundes angepasst, teilte ein Regierungssprecher in Saarbrücken mit.
Sport und Bewegung an der frischen Luft seien alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit den Personen, die im selben Haushalt leben, möglich. Zuvor waren Sport und Bewegung draußen mit bis zu fünf Personen erlaubt, mit denen man nicht in einem Haushalt lebt, wenn ein Mindestabstand eingehalten wurde. Es bleibe im Saarland bei der Ausgangsbeschränkung, nach der das Verlassen der eigenen Wohnräume nur noch bei triftigen Gründen erlaubt sei. Besuche bei Freunden oder Bekannten seien auch weiter nicht gestattet.
Darüber hinaus sei eine Regelung für Hotels und sonstige Beherbergungsbetriebe getroffen worden, erklärte der Regierungssprecher. Ab sofort seien nur noch Übernachtungen aus beruflichen oder wichtigen persönlichen Gründen gestattet. Das treffe etwa zu, wenn die eigene Wohnung unbewohnbar sei.

Abiturpüfung wird verschoben.

Bundeswehr unterstützt mit Test-Stationen im Saarland.

Informationen zur Notbetreuung: saarland.de

Sachsen
Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich veboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen.

Sachsen verfügte bereits über Ausgangsbeschränkung für den gesamten Freistaat.

Das Land Sachsen hat den Kreis der Eltern erweitert, die in der Coronakrise Anspruch auf die Notbetreuung in Schulen und Kitas haben. Es zählen jetzt mehr Berufe als „systemrelevant“ als zuvor, wie das Kultusministerium am Montag in Dresden mitteilte. Auch Angestellte in Banken und Sparkassen, Mitarbeiter in der Landwirtschaft, von Krankenkassen und Sanitätshäusern sowie Kräfte der Kinder- und Jugendhilfe gehören jetzt dazu. Eine vollständige Übersicht der Berufe sei unter: www.coronavirus.sachsen.de zu finden.

In den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie bei der Polizei gilt der Anspruch jetzt auch, wenn nur ein Elternteil einem der systemrelevanten Berufe angehört. Vorher mussten beide Elternteile dies nachweisen.

Sachsen will mit Strafen gegen Menschenansammlungen in Zeiten der Corona-Krise vorgehen. Verstöße gegen Vorgaben der Behörden sollen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden können, teilte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag (20.3.) mit.

Sachsen will Corona-Patienten aus Italien in Kliniken aufnehmen.

Sachsen-Anhalt
Soloselbstständige und kleinere Betriebe in Sachsen-Anhalt können seit Montag (30.03) staatliche Soforthilfe zur Abfederung negativer Corona-Folgen beantragen. Das entsprechende Formular ist seit den Morgenstunden auf den Internetseiten der landeseigenen Investitionsbank abrufbar, wie Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) mitteilte. Teams der Bank und des Ministeriums hätten bis Sonntagabend an den letzten Details gefeilt.

Die Soforthilfe kann von Selbstständigen, Freiberuflern, Land- und Forstwirten, Künstlern sowie Firmen mit bis zu 50 Angestellten beantragt werden. Je nach Betriebsgröße sind Auszahlungen zwischen 9000 und 25 000 Euro Zuschüsse möglich, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Das Geld stammt vom Bund sowie vom Land. Sachsen-Anhalt plant zunächst 150 Millionen Euro ein.

Anträge sind bis einschließlich 31. Mai möglich. Laut Investitionsbank können eingescannte und per Mail eingesandte Anträge schneller bearbeitet werden als solche, die per Post eingehen.

https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-corona-soforthilfe.html

 

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Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich veboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen. Die Landkreise wollen künftig vermehrt kontrollieren, ob sich Infizierte und Verdachtsfälle an die angeordnete heimische Quarantäne halten.

Corona-Aufruf der Bundeswehr - Erste Reservisten melden Bereitschaft.

Supermärkte und andere Geschäfte dürfen sonntags offen bleiben.

Land zahlt weiter ungekürzt für Kitas mit Notbetreuung.

Schleswig-Holstein
Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind nun grundsätzlich veboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen.

Geöffnete Geschäfte müssen Desinfektionsmittel bereitstellen.

Krisenstab in Jena unter Quarantäne - Oberbürgermeister betroffen.

Für Menschen, die fürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen eine Website geschaltet. Dort lässt sich anhand eines Schemas nachvollziehen, ob man als möglicherweise Infizierter in Frage kommt und sich testen lassen sollte, wie die KV Thüringen am Montag (23.3.) mitteilte. Auf der Website www.kvt.de wird zudem unter dem Stichwort „Patienten“ über das weitere Vorgehen informiert, wenn man dem Schema nach infiziert sein könnte. Auch auf Hotlines, Infektionsschutzmaßnahmen sowie Informationen zum öffentlichen Leben in Thüringen wird dort verwiesen.

 

Weitere Informationen

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Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder:

Die Länder versuchen, Notbetreuungen auf die Beine zu stellen. Es geht dabei aber vor allem darum, dass Eltern in sogenannten kritischen Berufen wie Polizei, Feuerwehr, Krankenpflege oder Rettungsdienst weiterhin zur Arbeit gehen können.

Fernseh- und Radiosender ändern ihr Programm.

Die ARD Mediathek stellt von nun an unter der Überschrift „Planet Schule - Lernen, wenn die Schule zu ist“ online Lerninhalte bereit, wie der Sender mitteilte.
Der Bayerische Rundfunk (BR) kooperiert nach eigenen Angaben mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus - und bietet unter dem Motto „Schule daheim“ ein Angebot zum Lernen zuhause via ARD-alpha, BR Mediathek und Infoportal „mebis“.
Auch der SWR baut sein Programm um: Ab sofort werden ab 8.00 Uhr ein „Tigerenten Club spezial“ und anschließend die Sendungen „Planet Schule“ und „Planet Wissen“ gesendet, hieß es.
(Quelle dpa, gekürzt)

Bundesministrium: Coronavirus und arbeitsrechtliche Auswirkungen

Was Arbeitnehmer und Eltern bei quarantänebedingtem Arbeitsausfall, Kita-Schließungen und geplanten Dienstreisen beachten sollten. Ein Überblick (Quelle: ZDF)

Weiter hilfreiche Informationen, Adressen und Links (BVKJ)

Autor: äin-red