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10.07.2014

Jugendliche mit autoritären Eltern haben erhöhtes Risiko für Drogenkonsum

Forscher untersuchten in sechs europäischen Ländern, welche Rolle Eltern spielen, wenn Jugendliche zu Drogen greifen. Demnach erhöhte ein autoritärer Erziehungsstil der Eltern das Risiko für Drogenkonsum bei deren Jugendlichen. An der Studie waren Schweden, Großbritannien, Spanien, Portugal, Slowenien und die Tschechei beteiligt.

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Forscher untersuchten in sechs europäischen Ländern, welche Rolle Eltern spielen, wenn Jugendliche zu Drogen greifen. Demnach erhöhte ein autoritärer Erziehungsstil der Eltern das Risiko für Drogenkonsum bei deren Jugendlichen. An der Studie waren Schweden, Großbritannien, Spanien, Portugal, Slowenien und die Tschechei beteiligt.

Alkohol-, Tabak- und Cannabis-Konsum ist in Spanien im Vergleich zu anderen europäischen Ländern stark verbreitet, so die aktuellen Daten des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction. Laut den Aussagen der Wissenschaftler sind extreme Erziehungsstile immer gefährlich: Weder stark autoritäres Verhalten noch Gewährenlassen mit mangelnde Zuneigung wirken sich positiv auf das Kind aus. Den besten Einfluss hat eine gute Beziehung zu dem Kind. Eltern sollten dabei auch eine gewisse Kontrolle ausüben, raten die Experten. Doch im Unterschied zur autoritären Erziehung sollten Eltern die Regeln sowie Forderungen gegenüber ihren Kindern erklären und begründen und ihnen liebevoll zugewandt bleiben.

Quelle: ScienceDaily, Drug and Alcohol Dependence


Autor: äin-red