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18.10.2016

Haben Kinder mit Tourette-Syndrom einen Vorteil beim Sprachverständnis?

Amerikanische und britische Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass Tourette-Patienten in bestimmten Bereichen eine schnellere Auffassungsgabe besitzen als Gleichaltrige ohne diese Störung.

Wissenschaftler von den Universitäten in Newcastle in Großbritannien und Northwestern, Johns Hopkins und Georgetown in den USA haben festgestellt, dass Kinder mit der Tourette-Syndrom Sprachlaute schneller zu Worten anordnen können als Gleichaltrige ohne diese Störung. Die Experten bezeichnen diesen Aspekt der Sprache Phonologie. Die britischen und amerikanischen Studienforscher glauben, dass dies mit den Anomalien im Gehirn verbunden ist, die der Störung zugrunde liegen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Brain and Language Journal“ vorgestellt.

Tourette-Syndrom ist eine Erkrankung des Nervensystems, die durch motorische und vokale Tics charakterisiert ist. Betroffene führen willkürliche Bewegungen aus und geben, ohne es zu wollen, Laute von sich.

Studienautorin Dr. Cristina Dye, Dozentin für Sprachentwicklung an der Universität Newcastle, erläuterte in einer Pressemeldung der Newcastle Universität: "Bisher wurden mehr die Schwierigkeiten oder Schwächen erforscht, unter denen Kinder mit Erkrankungen wie Tourette-Syndrom zu leiden haben. Wir wollten ihre Stärken herausfinden, um die Erkrankung besser zu verstehen. Allerdings sind weitere Forschungsarbeiten notwendig, um festzustellen, ob sich diese Stärken in konkrete Vorteile im täglichen Leben umsetzen lassen."

Erstaunliche Fähigkeiten

Autor Michael Ullman, Professor für Neurowissenschaften an der Georgetown Universität, fügte hinzu: "Die Erkenntnis, dass Kinder mit Tourette-Syndrom Sprachlaute schneller begreifen, steht im Einklang mit unserer bisherigen Erkenntnis, dass sie auch in einem anderen Bereich der Sprache schnell sind: bei der Zusammenstellung sinnvoller Wortteile wie "flüssig" und "keit", die Morphologie bezeichnet wird.
"Gemeinsam deuten die beiden Studien darauf hin, dass Kinder mit Tourette-Syndrom bei der Verarbeitung von Grammatik im Allgemeinen sehr schnell sind, das heißt, beim Begreifen von Regeln, wie sich eine Sprache zusammensetzt. Dies ist eine bemerkenswerte Fähigkeit, da die Grammatik sehr wichtig ist und der Sprache eine erstaunliche Flexibilität mit enormen Ausdrucksumfang ermöglicht."

Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse dabei helfen, Kinder mit Tourette-Syndrom früher ermitteln zu können und sie besser fördern zu können.

Wiederholung von Unsinnswörtern in der Studie

Dreizehn Kinder mit Tourette-Syndrom und 14 normal entwickelte Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren nahmen an der Studie teil. Die Heranwachsenden wurden gebeten, eine Reihe unsinniger Wörter zu wiederholen, wie "naichovabe“. Experten gehen davon aus, dass Menschen Wörter bei solchen Wiederholungsaufgaben in Segmente zerlegen und dann die Töne wieder zusammenfügen, während sie sie wiederholen. Obwohl die beiden Gruppen bei der Wiederholung der Unsinnsworte ähnlich genau waren, waren die Kinder mit Tourette-Syndrom viel schneller als die Kontrollgruppe.
Dieses neue Resultat stimmt auch mit Hinweisen überein, dass Tourette-Syndrom-Patienten in anderen Bereichen wie Motorik eine schnellere Auffassungsgabe besitzen. "Wir glauben, dass die diesen beschleunigten Fähigkeiten zugrundeliegende Anomalie im Gehirn auch zu den schnellen Tics führt", sagte Dr. Dye.

Quelle: Newswise/Newcastle University, Brain and Language Journal




Autor: äin-red