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22.03.2007

Experten raten zu Insulinpumpen für Kleinkinder mit Diabetes

Bei Kindern im Vorschulalter mit Diabetes wirkt das Insulin oft stärker als bei älteren Patienten, so dass es schnell zu einer Überdosierung kommen kann. Mit Pumpen könnte dies verhindert werden, da diese Insulin über einen Katheter langsam und stetig abgeben…

Bei Kleinkindern mit Diabetes sollten Eltern laut Experten den Blutzucker mit Hilfe einer Insulinpumpe regulieren. Diese könne das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen senken, teilt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Stuttgart mit. Untersuchungen hätten ergeben, dass die so genannte Hypoglykämie bei Kindern im Vorschulalter deutlich häufiger vorkomme, wenn diese keine Insulinpumpe benutzen.

Bei Kindern im Vorschulalter mit Diabetes wirke das Insulin oft stärker als bei älteren Patienten, heißt es weiter. Dies berge die Gefahr einer Überdosierung, die als Folge zu einer Unterzuckerung führen kann. Dadurch könnten Hirnschäden oder Entwicklungsstörungen hervorgerufen werden. Die Pumpen hätten den Vorteil, dass sie das Insulin über einen Katheter langsam und stetig abgeben, wodurch sich Überdosierungen vermeiden ließen. Den Angaben zufolge nutzt in Deutschland bislang erst rund ein Viertel der Kleinkinder mit Diabetes eine Insulinpumpe.

Autor: äin-red