Kinder- & Jugendärzte im Netz

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28.06.2016

Eltern und Patienten können Ärzte, die Telemedizin anbieten, online finden

Auf der Patientenseite des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) www.kinderaerzte-im-netz.de können Eltern und Patienten jetzt nach Ärztinnen und Ärzten suchen, die auch Telemedizin in ihren Praxen oder eine direkte Kommunikation mit den Patienten mit der PraxisApp „Mein Kinder- und Jugendarzt“ anbieten. Praxen, die diese Services zur Verfügung stellen, haben die Informationen dazu auf ihrer Homepage bei www.kinderaerzte-im-netz.de eingetragen.

© www.kinderaerzte-im-netz.de - Aufnahmen aus der pädiatrischen Praxis Dr. Wolfgang Landendörfer, Nürnberg

© www.kinderaerzte-im-netz.de - Aufnahmen aus der pädiatrischen Praxis Dr. Wolfgang Landendörfer, Nürnberg

Die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte in Deutschland sind die erste Arztgruppe, die telemedizinische Konsultationen flächendeckend einführt. Insbesondere für Patienten mit seltenen oder chronischen Erkrankungen hat die schnelle Hinzuziehung eines Experten über das telemedizinische Programm „PädExpert®“ große Vorteile. Oftmals können lange Anfahrten und Wartezeiten bei Fachärzten vermieden werden. „Es ist für uns in der Praxis eine enorme Erleichterung, wenn wir unseren Patienten innerhalb von 24 Stunden eine Verdachtsdiagnose bestätigen können oder bei einem unklaren Befund schnell die qualifizierte Meinung eines Experten aus diesem digitalen Netzwerk einholen können. In über 70% aller bisherigen telemedizinischen Konsultationen konnten wir die jeweiligen Fragestellungen online klären. Zusätzliche Überweisungen zum Facharzt waren nicht nötig“, erläutert Dr. Wolfgang Landendörfer, niedergelassener Pädiater aus Nürnberg, die Erfahrungen aus seiner Praxis. Das digitale Programm ist aktuell für Pädiater in Bayern verfügbar – ab dem 1.7.2016 können kinder- und jugendärztliche Praxen in ganz Deutschland ihren Patienten telemedizinische Unterstützung anbieten. Für Versicherte der Barmer GEK und der AOK Bayern ist dieser neue Service kostenlos.

Bereits jede fünfte pädiatrische Praxis in Bayern nutzt die Telemedizin

Von etwa 700 pädiatrischen Praxen in Bayern gehören bereits 140 zum telemedizinischen Netzwerk „PädExpert®“ – Tendenz stark steigend. Aktuell umfasst das Programm 11 seltene und chronische Erkrankungen – z.B. ist das Programm für Kinder und Jugendliche mit instabilem Asthma, Allergien, Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen oder mit unklaren Hautbefunden einsetzbar. In Zukunft sollen auch Kinder und Jugendliche mit Schulproblemen, ADHS oder Depressionen online Unterstützung von Experten bekommen. Tausende von Patienten nutzen inzwischen auch die PraxisApp „Mein Kinder- und Jugendarzt“, die in vielen pädiatrischen Praxen angeboten wird. „Bei uns in der Praxis wird diese neue Form der Kommunikation zwischen Arzt und Patient sehr gut angenommen. Die Patienten werden bereits am Eingang über dieses neue Angebot informiert, und unsere Medizinischen Fachangestellten motivieren die Patienten, die neue App schon in der Praxis zu installieren. Alle Patienten, die sich bei uns registrieren, erhalten dann Nachrichten direkt auf ihr Smartphone, z.B. zu bevorstehenden Untersuchungen, Impfungen oder auch eine Einladung zur Befundbesprechung. Das spart nicht nur Zeit, auch die Resonanz der Patienten zu dieser modernen Kommunikationsform ist sehr positiv. Besonders gut finden die Eltern auch Benachrichtigungen, wenn unsere Praxis zum Wochenendnotdienst eingeteilt ist und eine Information über die ärztliche Vertretung bei Praxisurlaub “, berichtet Dr. Landendörfer, in dessen Praxis schon über 900 Patienten seine neue PraxisApp nutzen.

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Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.

Autor: äin-red