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09.10.2010

38. Herbst-Kongress der Kinder- und Jugendärzte: „Funktionelle Störungen“ im Fokus

Wie jedes Jahr im Herbst treffen sich Kinder- und Jugendärzte zum Austausch in Bad Orb (9. bis 13. Oktober). Körperliche Beschwerden, für die der Kinder- und Jugendarzt keine hinreichenden Erklärungen findet – so genannte „Funktionelle Störungen“-, stehen dieses Mal im Mittelpunkt der Vorträge. Dazu gehören Bauch-, Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen. Der aktuelle Stand der Medizin sowie eine ganzheitliche Betrachtungsweise dieser und anderer Probleme stehen auf dem Programm …

Auf dem Herbst-Seminar-Kongress im Bad Orb (9. bis 13. Oktober) informieren sich Kinder- und Jugendärzte über den neusten Stand der Wissenschaft und diskutieren über aktuelle Themen der Pädiatrie. „Funktionelle und somatoforme Störungen“ stehen dieses Jahr im Zentrum der Vorträge, wenn sich die Pädiater zum 38. Mal dort treffen. Die „Psychosomatische Grundversorgung Kinder und Jugendlicher“ ist ein weiterer Schwerpunkt vom 11. bis zum 16. Oktober.

Bei Schmerzstörungen, wie Bauch- und Kopfschmerzen, Juckreiz, Ausscheidungsstörungen oder Schlaf- und Essstörungen können Pädiater mit Hilfe bestimmter Kriterien organische Usachen ausschließen. Wenn keine körperlichen Ursachen vorliegen, wie z.B. bei "funktionellen Bauchschmerzen", helfen Kinder- und Jugendärzte Betroffenen und deren Familien, die Beschwerden zu vermeiden oder zumindest zu lindern - und damit die Lebensqualität zu verbessern. Passend dazu folgt dem Kongress eine Fortbildungsveranstaltung zum Thenma "Psychosomatische Grundversorgung" der Kinder (11.10.-16.10.10). Schätzungsweise fast ein Drittel der Kinder zwischen vier und 17 Jahren leiden zumindest zeitweise unter funktionellen Störungen.

Weitere Themen sind die bestmögliche Versorgung und Förderung aller Kinder in Deutschland. Grundlage dafür ist u.a. die Betreuung durch Fachärzte aus der Pädiatrie. Auch das Problem der Kinderarmut liegt Kinder- und Jugendärzten am Herzen, da mit ihr meist eine schlechtere Gesundheit verbunden ist. So leiden vor allem Jugendliche mit chronischen Krankheiten aus ärmeren Bevölkerungsgruppen unter der Nicht-Erstattung der Kosten für nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel ab dem 12. Lebensjahr. Denn für diese Familien sind die zusätzlichen Ausgaben für diese Medikamente, die zu einer ärztlichen Standardversorgung gehören, zu teuer.

Weitere und nähere Informationen dazu finden Sie ab Montag, den 11.10. um 13:00 Uhr im Pressezentrum.

Autor: äin-red