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Glossar

Pricktest

Nachdem ein Tropfen der Testsubstanz mit allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) auf die Haut aufgebracht wurde (meist auf die Innenseite des Unterarms), drückt der Arzt mit einem stumpfen Impfstempel auf die Haut, ohne dass sie blutet. Zum Vergleich macht er das Gleiche mit einer 0,01-0,1%igen Histaminlösung (Positivkontrolle) und einer Glycerin-Kochsalzlösung (Negativkontrolle).

Der Pricktest weist lediglich nach, ob ein Mensch sensibilisiert ist, d. h. Antikörper gegen die getesteten Allergene aufweist. Über eine allergische Reaktion sagt dieser Hauttest noch nichts aus. Der Pricktest wird sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen angewandt.

Autor: äin-red