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Glossar

Gürtelrose

Gürtelrose – auch Herpes zoster oder Zoster genannt – ist eine durch das Varicella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöste Hautkrankheit. Während der Erreger bei Erstkontakt die Windpocken verursacht, löst das gleiche Virus bei erneuter Erkrankung  eine Gürtelrose aus. Das VZV bleibt nämlich nach der Erstinfektion in den Nervenzellen neben dem Rückenmark – in den so genannten Spinalganglien – stumm, aber lebensfähig liegen. Von der Gürtelrose sind vorwiegend ältere Menschen betroffen. Sie kommt aber sehr wohl auch bei Kindern vor. Ausschlaggebend ist der Allgemeinzustand, der auch durch Stress, z. B. in der Schule, oder häufige Krankheiten herabgesetzt sein kann. Ihren deutschen Namen hat die Krankheit wegen ihrer gürtelförmigen Ausbreitung erhalten. Vorsicht: Erwachsene, die an einer Gürtelrose leiden, können Kinder anstecken. Die Kinder können daraufhin an Windpocken erkranken!

Autor: äin-red