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16.12.2015

Kinder- und Jugendärzte begrüßen CDU-Forderung einer gesetzlichen Impfpflicht

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert seit langem eine gesetzliche Impfpflicht. Den entsprechenden CDU-Vorstoß sehen die Kinder- und Jugendärzte daher als wichtigen Schritt zu ihrem Ziel.

BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach: "Mit einer gesetzlichen Impfpflicht werden wir das Ziel des Nationalen Aktionsplans erreichen, Masern und Röteln bis 2020 in Deutschland dauerhaft auszurotten. Masernepidemien wie in diesem Jahr in Berlin wird es dann nicht mehr geben, und das ist gut so. Wir unterstützen daher voll und ganz den CDU-Vorschlag einer gesetzlichen Impfpflicht, die auch schon Gesundheitsminister Gröhe ins Spiel gebracht hat. Eine solche Impfpflicht wird dafür sorgen, dass auch andere gefährliche Krankheiten wie Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Mumps und Windpocken nicht mehr epidemisch auftreten können. Nun muss der Gesetzgeber schnellstmöglich handeln. Wir brauchen ein Gesetz, das den Impfschutz aller Kinder in Deutschland sicherstellt. Ein solches Gesetz würde uns die Arbeit in unseren Praxen enorm erleichtern. Derzeit werden unsichere oder skeptische Eltern oft durch selbsternannte Experten falsch beraten und lassen ihr Kind deshalb nicht impfen. Eine verbindliche Impfpflicht würde dieser Art der Desinformation einen Riegel vorschieben."

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Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.

Autor: äin-red