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02.02.2016

Hunde als Haustiere nehmen Kindern Angst

Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, zeigen weniger Angstsymptome. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle amerikanische Studie. Demnach senkt ein Hund als Familienmitglied die Angst bei Kindern.

Die Forscher untersuchten fast 650 Kinder ab einem Alter von 18 Monaten (durchschnittlich 6,7 Jahre). 58 % der Kinder hatte einen Hund zu Hause.

Nur 12% der Kinder mit Hunden als Haustieren zeigten bei den Tests Angstsymptome, verglichen mit 21% ohne Hunde, so die Forscher des Bassett Medical Center in Cooperstown, NY. Die Studie wurde in der Zeitschrift „Preventing Chronic Disease“ veröffentlicht.

Mit einem Hund kann ein Kind Angst verlieren - vor allem soziale und Trennungsängste. Ein Hund bietet dafür viele Möglichkeiten, wie z.B. als Magnet für andere und Anlass für Gespräche, Hunde helfen das Eis zu brechen, vermuten die Forscher. Allerdings haben sie mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nachweisen können.

„Mit einem freundlichen Hund verringert sich auch der Cortisolspiegel, vermutlich durch die Freisetzung von Oxytocin, das wiederum die physiologischen Reaktionen auf Stress reduziert", schrieben die Experten. "Diese hormonellen Wirkungen könnten die positiven Wirkungen auf das Verhalten und die Emotionen bei tiergestützten Therapien (AAT: animal assisted therapy) mit Hunden erklären."

Quelle: HealthDay, Preventing Chronic Disease

   

Autor: äin-red