Hepatitis B
Allgemeines
Hepatitis B, eine virusbedingte Leberentzündung, ist weltweit verbreitet – hohe Durchseuchungsraten existieren vor allem in Zentral- und Südafrika, in Südostasien und Südamerika. Die Leberentzündung kann chronisch werden, es kann sich in der Folge eine Schrumpfleber (Leberzirrhose) und in seltenen Fällen auch Leberkrebs entwickeln. Weltweit leiden etwa 300 bis 420 Millionen Menschen an einer chronischen Hepatitis-B-Infektion. Jährlich sterben etwa eine Millionen Menschen durch diese Krankheit.
In Deutschland sind etwa eine halbe Millionen Menschen chronisch erkrankt. Die letzten Jahre gab es etwa 800 Neuerkrankungen pro Jahr. Als Hauptübertragungsweg gilt der Sexualverkehr. Das Hepatitis-B-Virus (HBV) wird durch kleinste Spuren von Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen und kann durch winzige Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute eindringen.
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