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Grippe (Influenza)


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Mit “grippalem Infekt” oder “Erkältung” werden im allgemeinen Sprachgebrauch Atemwegserkrankungen bezeichnet, die für die Betroffenen in der Regel unangenehm, aber harmlos verlaufen.

Die echte Grippe oder Influenza wird dagegen durch Influenza-Viren hervorgerufen und ist eine ernst zu nehmende Erkrankung: Seit dem Jahr 1580 wurde die Menschheit von mehr als 30 weltweiten Influenza-Epidemien heimgesucht, denen immer wieder viele Menschen zum Opfer fielen. Die “Spanischen Grippe” von 1918 forderte rund 20 Millionen Menschen Todesopfer. Während der letzten großen Grippe-Epidemie von 1995/96 starben allein in Deutschland ca. 37.000 Menschen an Influenza.

Da sich die Erreger ständig verändern, erwirbt man auch nach einer durchgestandenen Grippe keinen lebenslänglichen Immunschutz. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat daher ein weltweites Überwachungssystem eingerichtet, um eine Veränderung der Viren rechtzeitig ermitteln zu können. Diese Erkenntnisse werden dann für die Entwicklung neuer Impfstoffe genutzt.

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