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Hüftgelenksdysplasie und Hüftgelenksluxation


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Die Hüftgelenksdysplasie gehört zu den häufigsten angeborenen Skelettfehlbildungen. Dabei handelt es sich um eine Fehlstellung des Hüftkopfes in der Hüftgelenkspfanne. Die Hüftgelenkspfanne ist zu flach ausgebildet, so dass der Oberschenkelknochen keinen stabilen Halt in der Gelenkpfanne findet. Ist der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens bereits aus der Gelenkpfanne herausgerutscht, handelt es sich um eine sogenannte Hüftgelenksluxation.


Von 100 Neugeborenen sind etwa 2 bis 3 Kinder von einer Hüftgelenksdysplasie betroffen. Eine Hüftluxation tritt mit 0,2 % deutlich seltener auf, bei Mädchen allerdings rund 5 bis 6 mal häufiger als bei Jungen. Hüftgelenskdysplasie und Hüftgelenksluxation können sowohl einseitig als auch beidseitig ausgebildet sein. Bei etwa 40 % der betroffen Kinder sind die Fehlbildungen an beiden Seiten ausgeprägt. Handelt es sich um eine einseitige Fehlbildung, ist das linke Hüftgelenk deutlich häufiger betroffen als das rechte.

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