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Röteln
Allgemeines
Röteln (Rubella) sind weltweit verbreitet und werden von Viren hervorgerufen. In der Regel verläuft diese Kinderkrankheit komplikationsfrei. Erkrankt jedoch eine schwangere Frau an Röteln, kann ihr ungeborenes Kind schwere Schäden erleiden. Seit 1991 konnten die Röteln in Westeuropa dezimiert werden. Aufgrund verbesserter Impfraten war 2008 nur 1 Kind gemeldet worden, das durch eine Infektion seiner Mutter mit Röteln während der Schwangerschaft Schäden davontrug. Da wesentlich mehr Schwangere sich mit Röteln infizieren, geht das Robert Koch-Institut jedoch von einer höheren Dunkelziffer aus, bei der die Folgen mit einer zeitlichen Verzögerung auftreten. Erst wenn Impfraten von über 90% der Kleinkinder im Laufe des 2. Lebensjahres erreicht werden, können auch in Deutschland die konnatalen Röteln ausgerottet werden.
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