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30.06.2009
Keine Energy-Drinks für herzkranke Jugendliche
Heranwachsende mit Herz-Kreislauf-Beschwerden
sollten auf so genannten „Energy-Drinks" verzichten. Diese Getränke enthalten meist anregende Substanzen, wie z.B. Koffein, und können so zu erhöhtem Blutdruck
und Herzschlag führen. Sport-Getränke, die lediglich den Kohlenhydrat- und Mineralstoff-Haushalt des Körpers verbessern sollen, sind dagegen völlig unbedenklich.
Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge können 2 Dosen eines Energy-Drinks - also 0,5 Liter - den Blutdruck bei jungen Menschen innerhalb von 2 Stunden um rund 8% ansteigen lassen. Der Herzschlag kann sich demnach um 5 bis 7 Schläge pro Minute beschleunigen. Bei jungen Menschen mit Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen können diese Getränke daher das gesundheitliche Problem verstärken - zumindest vom regelmäßigen Genuss wird daher abgeraten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei Jugendlichen oftmals nicht sofort entdeckt. Wenn diese Jugendlichen regelmäßig Energy-Drinks konsumieren, können sie eine bestehende Erkrankung verschlimmern.
Darüber hinaus können verschiedene Faktoren die Wirkung von Energy-Drinks auf Herz und Kreislauf verstärken. Denn die Drinks werden häufig in Situationen getrunken, die sowieso schon belastend für den Kreislauf sind, z.B. zusammen mit Alkohol, nach körperlicher Anstrengung oder Übermüdung. Um das Herzkreislauf-System zu schonen, sollte man deshalb Energy-Drinks nicht mit Alkohol mischen und seinem Körper genügend (nichtalkoholische) Flüssigkeit zuführen. Auch nach dem Sport sind die Drinks nicht geeignet. Darüber hinaus können sie die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Deshalb sollte jeder, der regelmäßig Medikamente und Energy-Drinks zu sich nimmt, seinen Arzt darüber informieren.
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