10.05.2007

Frühes Ausfallen der Milchzähne meist unbedenklich



Wenn bei Kindern die Milchzähne früher als gewöhnlich ausfallen, müssen Eltern sich meist keine Sorgen machen. „Das ist kein Grund zur Panik“, so Dr. Reiner Kern, Sprecher der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) in Köln. Erfahrungsgemäß beginne der Wechsel vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen zwar im Alter von sechs Jahren. Wenn dies aber schon ein Jahr früher geschieht, sei auch das noch normal.

Ein frühes Ausfallen lasse sich in der Regel auch nicht dadurch verhindern, dass Eltern etwa das Daumenlutschen verbieten. Allerdings sollten Eltern in solchen Fällen untersuchen lassen, ob die bleibenden Zähne richtig nachwachsen. Denn die Milchzähne spielten eine wichtige Rolle als Platzhalter im Gebiss. Wenn sie zu früh ausfallen, könne ein Kind leichter schiefe Zähne bekommen und benötige später eine Klammer, erklärt Dr. Kern.

Viel schädlicher sei aber Karies an den Milchzähnen. Oft führten eine falsche Ernährung und mangelnde Pflege für frühzeitige Zahnschäden, die dann beim bleibenden Gebiss für Probleme sorgen.

 



 
 

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